Bears verlassen den Tabellenkeller

Unerträgliche Hitze, feuchte Luft und mehrere hundert Kilo Lebendgewicht auf Neuköllner Kunstrasen - so stellte sich die Situation der Berlin Bears am vergangenen Samstag an der Lipschitzallee dar. Gerade die großen Jungs hatten mit den Gegebenheiten schwer zu kämpfen.

Es war Gameday in der Regionalliga Ost, der Tabellenzweite, die Neuruppin White Tigers waren zu Gast beim Tabellenvorletzten, den Berlin Bears. Beiden Mannschaften war schon vor dem Spiel klar, dass sie ihre Ausfälle von verletzten Spielern an diesem Tag durch Mehrbelastung und Doppelbesetzungen kompensieren mussten. In diesem Sinne war ein hart umkämpftes und kräfteraubendes Spiel zu erwarten. Und genau so legten beide Team auch los. Der QB der White Tigers überannte die Berliner Defense anfangs einige Male und da die Neuruppiner wenig auf das Pässe, sondern vorwiegend auf Laufspiel setzten, gingen sie mit wenigen Spielzügen schnell in Führung. Der Extrapunkt missglückte und es stand 0:6 aus Sicht der Gastgeber. Doch die Berliner Offense hatte sich an diesem Tag viel vorgenommen. Beflügelt von den guten Leistungen im Spiel gegen Rostock und mit frischem Wind in der Coaches-Crew in Person von Offenesive Coordinator Helge Schultz gelang ein schneller Ausgleich durch einen Pass von Andrew McDonough auf Sven-Age Reidemeister. Der Extrapunkt missglückte den Berlinern aber auch (6:6). Jetzt folgte ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften, doch wieder waren es die White Tigers, die per Touchdown und einem verwandelten 2-Point-Versuch nach den ersten Quarter mit 6:12 führten.

Im zweiten Quarter bediente QB Andrew McDonough Andreas Lalla mit einem schönen Pass zum Ausgleich. Der 2-Point-Versuch gelingt den Berlinern auch diesmal nicht und sie schaffen lediglich das 12:12. Die White Tigers antworten prompt gehen durch ihre starken QB und RB erneut in Führung, diesmal mit zwei Punkten hinten dran (12:20). Kurz vor dem Ende der der ersten Halbzeit greift die Bears Offense erneut an - Pass von Andrew McDonough auf Sven-Age Reidemeister zum TD und zwei Punkte durch Sean Clinton. Damit gehen beide Mannschaften mit gerechten 20:20 in die Pause.

In zweiten Halbzeit konnten die Berliner den Spieß umdrehen und aus Jägern wurden Gejagte. Andrew McDonough passt auf Andreas Lalla zum TD doch wiederum geht der 2-Point-Versuch schief (26:20). Die White Tigers gleichen wieder aus und können zusätzlich die Endzone für zwei Punkte erreichen (26:28). Mittlerweile begann das letzte Quarter und wieder überqueren die Bears das gesamte Feld und nach einem schönen Pass von Andrew McDonough auf Andreas Lalla zum TD und einem gelungenen Versuch, zwei Punkte zu erzielen. Es steht 34:28, aber es wäre ungewöhnlich, würden die White Tigers nicht wieder heran kommen. Sie erreichten erneut die Berliner Endzone zum 34:34 Ausgleich, doch dann ging der Extrapunkt-Versuch völlig danaben: die Bears blockten den Kick und Lars Melch nahm den Ball auf, trug ihn in die gegnerische Endzone und sicherten zwei weitere Punkte für die Bears zum Stand von 36:34. Die letzten Punkte des Tages erzielten wieder die Bears durch einen Pass von Andrew McDonough auf den lange Zeit verletzungsbedingt fehlenden Sebastian "Emmitt" Vogt. Der anschließende 2-Point-Versuch gelang zwar wieder nicht, doch das 42:34 hatte Bestand, denn die White Tigers näherten sich noch einmal gefährlich der Berliner Endzone, doch die Bears Defense ließ keine weiteren Punkte mehr zu.


"Ein Wahnsinn, mit welcher Mannschaftsleistung und Opferbereitschaft alle Spieler heute in dieses schwere Spiel gegangen sind", so Head Coach und Präsident der Bears Matthias Moik. "Ich ziehe meinen Hut vor diesen Spielern und bin unendlich stolz auf sie", fügte Defensive Coordinator Dennis Salchert hinzu. "Einige neue Impulse in der Offense, aber vor allem die konzentrierte Arbeit und der Teamgeist der Spieler hat den Ausschlag gegeben. Ich habe höchsten Respekt vor der Leistung, besonders bei den Spielern, die auf neuen Positionen aushelfen und doppelt spielen mussten" resumiert WR-Coach Martin Olszewski und Sportdirektor Marcus Döbler betont: "Jetzt schauen wir auf das nächste Wochenende, wir sind motiviert und wollen nur nach vorne marschieren. Den Tabellenkeller haben wir erstmal verlassen, das war wichtig!"

Peter Lorenz - 02.07.2012

(© Berlin Bears)

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