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UFL will im Überlebenskampf expandieren

UFL Commissioner Michael Huyghue hofft auf Expansion und eine größere Akzeptanz der Liga"Wenn wir realistischer Weise ein größeres Interesse bei Sponsoren und der NFL erhoffen, dann müssen wir expandieren", sagte UFL Commissioner Michael Huyghue in einem Interview zur Zukunft der United Football League. Gar nicht einmal so falsch liegt er damit, denn wie die vergangene Saison verlief, das wurde von vielen Fans und Experten als Witz betrachtet. Mit vier Mannschaften trat die UFL an, jede Mannschaft sollte sechs Spiele absolvieren (zzgl. Championship Game). Daraus wurde jedoch nichts. Nur vier Spiele (inkl. dem Championship Game und einem Trostspiel für die beiden letztplatzierten Teams) gab es nach einer kurzfristigen Planungsänderung für jede der vier Mannschaften, was selbst hartgesottene Fans nur die Köpfe schütteln ließ.

Seit Beginn der Liga gibt es Gerüchte um eine größere Expansion. Mit acht Mannschaften wollte die UFL eigentlich 2008 starten, tat es jedoch erst 2009 mit vier Teams. Für die Saison 2010 wurden fünf Mannschaften an den Start gebracht und kündigte rund um das Endspiel eine Expansion auf mindestens sechs Mannschaften für 2011 an. Was folgte war eigentlich eine mediale Bankrotterklärung. Erst jubelte man über die Virginia Destroyers als sechstes Team, dann entschloss man sich die vom Zuschauerzuspruch her erfolglosen Florida Tuskers zu schließen und sie zu den Destroyers zu machen. Kurz vor dem Saisonstart wurden auch noch die Hartford Colonials "vorübergehend" geschlossen und man spielte die Meisterschaft doch wieder nur mit vier Mannschaften aus.

Jetzt sollen es für 2012 wieder sechs Teams werden. Jedoch nicht in den Planungen enthalten sind die Hartford Colonials, die eigentlich nur vorübergehend nicht am Spielbetrieb teilnehmen sollten. Eigentlich von den Fans als fünftes Team erhofft, sind sich nicht auf der Liste der beiden geplanten Expansionsteams, die sich möglicher Weise in Portland (Oregon), Jackson (Mississippi) und Chattanooga (Tennessee) ansiedeln sollen. Desweiteren ein Kandidat: Salt Lake City - sollte Doppel-Champion Las Vegas Locomotives dorthin umziehen wollen.

Dazu sind weitere Investoren gefordert, die sich in der UFL engagieren wollen und Millionenverluste in den kommenden Jahren in Kauf nehmen können. Denn noch immer versucht die UFL einen Fernsehvertrag an Land zu ziehen, der zur Refinanzierung beiträgt. Dazu ist aber Konstanz notwendig: bei den Franchises und den Spielern gleichermaßen. Beides kann die Liga jedoch momentan nicht gewährleisten. "Im März/April wollen wir die beiden Städte gefunden haben und die Teams dort etablieren", gibt Huyghue einen ersten planerischen Anhaltspunkt vor. Ob es jedoch zu mehr reicht als nur zu Planungen, das werden die kommenden Wochen zeigen müssen.

Schüler - 05.01.2012

UFL Commissioner Michael Huyghue hofft auf Expansion und eine größere Akzeptanz der Liga

UFL Commissioner Michael Huyghue hofft auf Expansion und eine größere Akzeptanz der Liga (© Schüler)

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