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Fitzpatrick bald weg?

Sind die Tage  von Ryan Fitzpatrick in Buffalo gezählt?Es war wohl einer der größten Überraschungen der jungen Saison. QB Ryan Fitzpatrick erhielt eine hochdotierte Vertragsverlängerung bei den Bills. 60 Millionen Dollar soll Fitzpatrick in den kommenden Jahren verdienen - eine beeindruckende Summe für einen Spieler, den die Fans der Bills in den vergangenen Jahren am liebsten abgelöst gesehen hätten. Der Grund dafür ist aber ebenso einfach wie einleuchtend: die Bills spielten eine hervorragende frühe Saison, hatten die Tabellenführung der AFC East inne und Fitzpatrick ließ alle Anhänger der Bills vergessen, dass das Team erneut keinen (von vielen Seiten geforderten) Quarterback in der Draft ausgewählt hatte.

Doch wie schnelllebig die NFL ist, lässt sich ebenso an Fitzpatrick festmachen. Seitdem dieser sein Autogramm unter die Vertragsverlängerung gesetzt hat, ist in Buffalo ein Negativtrend eingetreten und den Bills ist es nicht gelungen noch ein weiteres Spiel zu gewinnen. Sieben Niederlagen in Folge lassen Fitzpatrick alles andere als gut aussehen, auch wenn sicher mehr dazu gehört so viele Spiele zu verlieren als nur ein Quarterback. Dennoch: als hochbezahlter Anführer des Teams ist der Quarterback immer der Erste, den man in die Verantwortung nimmt.

Doch während viele Mannschaften jahrelang unter den Belastungen eines hochdotierten Vertrags an einen eher unterdurchschnittlich agierenden Spieler zu leiden hätten, waren die Bills in diesem Fall clever. Sie setzten eine Klausel in den Vertrag, nach der Fitzpatrick sieben Tage nach dem Beginn des Ligajahrs 2012 einen Bonus von 5 Millionen Dollar erhalten könnte. Dieser Bonus aktiviert den restlichen Vertrag mit einem Gesamtvolumen von 49 Millionen Dollar, was bedeutet, dass man Fitzpatrick für die Saison 2011 inklusive Signing Bonus gerade einmal 11 Millionen Dollar bezahlt hätte. Sicher klingt auch dies wie sehr viel Geld für einen Spieler und eine Saison, doch seit seinem Antritt in Buffalo gehörte Fitzpatrick zu den besseren, aber gering bezahlten Quarterbacks der NFL.

Somit ist das Risiko für Buffalo eher gering. Schafft es Fitzpatrick nicht seine Leistungen wieder auf das Niveau Anfang der Saison zu heben, können ihn die Bills durch die Einbehaltung des Bonus von 5 Millionen Dollar entlassen. Fitzpatrick wäre ein Free Agent, aber Buffalo hätte einen hochdotierten Vertrag weniger gegen die eigene Salary Cap zählen. Zwar würde der restliche Signing Bonus sofort gegen die Salary Cap zählen, doch der ist relativ gering ausgefallen, was den Bills zusätzliche finanzielle Ressourcen geben würde gegenüber dem voll zählenden Vertrag.

Somit ist es denkbar, dass die Bills sich bei weiterhin unterdurchschnittlichen Leistungen von Fitzpatrick trennen und einen erfahrenen Free Agent wie Matt Leinhart, Matt Moore oder Kyle Orten verpflichten. Über die Draft 2012 könnte in diesem Fall endlich der von den Fans erhoffte junge "Franchise Quarterback" ausgewählt werden - derzeit für die Fans das wünschenswerteste Szenario.

Schüler - 22.12.2011

Sind die Tage  von Ryan Fitzpatrick in Buffalo gezählt?

Sind die Tage von Ryan Fitzpatrick in Buffalo gezählt? (© Getty Images)

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