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Endspiel-Ambitionen untermauert

Tyrann Mathieu erzielte mit einem Punt Return einen Touchdown und verursachte einen wichtigen Ballverlust des Gegners.LSU klärte die Frage nach dem zweiten Teilnehmer am SEC Championship Game auf sportliche Art. Alle Spekulationen darüber, was passieren würde, wenn es zu einem Gleichstand von drei Teams - LSU, Alabama und Arkansas - an der Spitze der West Division kommen sollte, wurden mit einem 41:17-Erfolg gegen Arkansas weggewischt. Und dass die Mannschaft dabei sogar einen 0:14-Rückstand im zweiten Viertel überstand, macht den Sieg noch beeindruckender. Entsprechend voll des Lobes war anschließend Head Coach Les Miles. „Ich denke, wir haben in dieser Saison gegen viele gute Teams gespielt und alle Herausforderer abgewehrt. Ich denke, dass diese Mannschaft eine ganz besondere Mannschaft ist. Sie hat starke Führungspersönlichkeiten. Sie kommt in wichtigen Spielen sowohl mit einem Rückstand zurecht als auch mit einer Führung. Ich glaube, je wichtiger das Spiel ist, desto besser spielt sie. Ich bin stolz auf sie“, sagte er nachdem Sieg am Freitag unter anderem.

LSU trifft am kommenden Samstag in Atlanta auf Georgia und hat als einziger Endspiel-Kandidat sein Schicksal komplett selbst in der Hand. Gewinnt man gegen Georgia, dann spielt man Anfang Januar in New Orleans um den Titel. Und wenn Miles richtig liegt, dann ist ein Durchhänger, wie ihn sich fast alle anderen Teams mit Endspiel-Ambitionen im Verlauf der Saison geleistet haben, nicht wahrscheinlich. „Ich möchte, dass Sie eines wissen: Es wird auf keinen Fall passieren, dass diese Mannschaft nach Atlanta fährt und dort nicht ihre beste Leistung bringt“, so Miles.

Das Spiel wurde zugegebenermaßen erst im vierten Viertel so richtig einseitig, aber dass es dann für Arkansas noch so knüppeldicke kam, war letztlich die Folge aus dem Verlauf der ersten drei Spielabschnitte. Anfangs hielt Arkansas noch mit, was man einem Ranglisten-Dritten aber auch erwarten kann. Mit dem dritten Ballbesitz (elf Spielzüge, 62 Yards) ging man mit 7:0 in Führung (13-Yard-Pass von QB Tyler Wilson auf WR Jarius Wright), und sechs Spielzüge später verlor LSUs RB Michael Ford beim Tackle, den Alonzo Highsmith aufnahm und über 47 Yards zum 14:0 in die Endzone trug. Nervös wurde man bei LSU dadurch laut Miles nicht. „An unserer Seitenlinie stand völlig außer Frage, dass wir darauf antworten würden“, sagte Miles. Die Antwort war beeindruckend. Nach 14 Spielzügen, 77 Yards und knapp sieben Minuten Ballbesitz erzielte LSU das 7:14 (6-Yard-Lauf von RB Kenny Hilliard). Von da an ging es mit Arkansas bergab. Im nächsten Spielzug verlor man durch einen Quarterback Sack 14 Yards und musste kurz darauf punten, und mit einem 92-Yard-Return erzielte Tyrann Mathieu den Ausgleich. Arkansas nächster Ballbesitz endete im vierten Spielzug mit einem von Mathieu verursachten Fumble von RB Dennis Johnson an LSUs 34-Yard-Linie. Statt möglicher eigener Punkte gab es fünf Spielzüge später LSUs dritten Touchdown (9-Yard-Pass von QB Jordan Jefferson auf WR Russell Shepard).

Der Punt Return und der Fumble waren gewiss wichtige Szenen, spielentscheidend waren aber zwei andere Dinge. Zum einem meldete das beste Defensive Backfield im College Football Arkansas’ starke Wide Receiver völlig ab. Tyler Wilson fand so keine Anspielstationen und stand zudem noch oft unter Druck, und so blieb Arkansas’ Angriff mit nur 254 Gesamt-Yards letztlich knapp 200 Yards unter seiner durchschnittlichen Yards-Ausbeute. Der zweite entscheidende Faktor war die erstklassige Leistung von LSUs Offensive Line, die zum einen immer wieder große Lücken für die Läufe der Running Backs und von QB Jordan Jefferson in Arkansas’ Abwehr riss und bei Pässen Jefferson sehr gut schützte. Die Folge war, dass LSU fast zwei Drittel der Spielzeit in Ballbesitz war, was Arkansas’ Abwehr mit zunehmender Spieldauer sichtbar überforderte. Ein Doppelschlag mit zwei Touchdowns innerhalb von 55 Sekunden in den ersten Minuten des vierten Viertels drückte die Überlegenheit, die LSU zu diesem Zeitpunkt erreicht hatte, dann auch in Zahlen aus. Nach knapp vier Minuten im letzten Viertel erzielte RB Spencer Ware mit einem 7-Yard-Lauf das 31:17, und nach einer Interception von CB Morris Claiborne an der 50-Yard-Linie im ersten Spielzug von Arkansas’ nächstem Angriff stürmte zwei Spielzüge Jefferson durch eine Lücke auf der linken Seite zu einem 48-Yard-Touchdown.

Hoch - 26.11.2011

Tyrann Mathieu erzielte mit einem Punt Return einen Touchdown und verursachte einen wichtigen Ballverlust des Gegners.

Tyrann Mathieu erzielte mit einem Punt Return einen Touchdown und verursachte einen wichtigen Ballverlust des Gegners. (© Getty Images)

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