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Lahmes Südwest-Derby

Oklahomas Angriff war von Texas nicht zu stoppen.Die diesjährige Auflage der „Red River Rivalry“, wie das Derby zwischen den beiden Top-Teams im Südwesten der USA, Oklahoma und Texas, genannt wird, war eine langweilige Veranstaltung. Bereits zur Halbzeit war klar, wer in Dallas als Sieger vom Platz gehen würde. Am Ende gewann Oklahoma mit 55:17. Wirklich überraschend war der Klassenunterschied nicht. Die hohe Top-25-Platzierung (Platz zehn bei den Coaches, Platz elf bei AP) ist eigentlich überzogen und nicht zuletzt eine Folge der großen Ausgeglichenheit jenseits der besten acht bis zehn Teams. Texas besitzt zwar eine gute Abwehr, die Oklahomas Angriff anfangs auch noch in Schach halten konnte, die größte Schwäche des Teams, die gegen die ersten vier Gegner (Rice, BYU, UCLA, Iowa State) nicht ins Gewicht fiel, konnte gegen einen Top-Gegner wie Oklahoma aber nicht mehr kaschiert werden. Die Longhorns haben schon seit dem Abgang von Colt McCoy nach der Saison 2009 ein Quarterback-Problem. Nachfolger Garrett Gilbert entwickelte sich 2010 nicht wie erhofft, verletzte sich im ersten Spiel gegen Rice und kündigte letzte Woche an, Texas zu verlassen. Geführt wird der Angriff jetzt von zwei unerfahrenen Spielern, David Ash und Case McCoy (Bruder von Colt). Und die hatten gegen Oklahoma auch noch das Problem, dass die Offensive Line sie nur unzureichend vor Oklahomas Verteidigern schützen konnte.

Oklahomas QB Landry Jones hatte es da besser. Im ersten Viertel wurde er von Texas’ Defensive Line zwar einige Male auch unter Druck gesetzt, was dazu führte, dass die ersten beiden Angriffsserien der Sooners nur mit kurzen Field Goals endeten, aber insgesamt war Oklahomas Angriff nicht wirklich zu stoppen. Dass das Ergebnis für Texas letztlich so desaströse Ausmaße annahm und das Spiel schon nach der ersten Halbzeit entschieden war, lag aber auch an den Ballverlusten der Longhorns. Nachdem ein Fumble beim Quarterback Sack an der 33-Yard-Linie der Longhorns der Ausgangspunkt von Oklahomas 3:0 gewesen war, fiel der Touchdown zum 20:3 in der vierten Minute des zweiten Viertels (5-Yard-Pass von Jones auf WR Ryan Broyles) acht Spielzüge nach einer Interception von LB Tony Jefferson an Texas’ 46-Yard-Linie und dessen Return bis an die 33-Yard-Linie. Und das 27:3 knapp drei Minuten vor der Halbzeitpause erzielte CB Demontre Hurst mit einem 55-Yard-Interception-Return. Im dritten Spielzug nach der Pause schließlich verlor Case McCoy bei einem Quarterback Sack den Ball, den DE David King an Texas’ 19-Yard-Linie aufnahm und zum 41:10 in die Endzone trug.

Hoch - 09.10.2011

Oklahomas Angriff war von Texas nicht zu stoppen.

Oklahomas Angriff war von Texas nicht zu stoppen. (© Getty Images)

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