Früh entschieden
Keine Probleme hatten erwartungsgemäß die Boise State Broncos mit Tulsa Golden Hurricane. Zwar lautete der Endstand "nur" 41:21, doch die Partie war bereits zur Pause entschieden, als die Broncos locker und leicht eine 27:0-Führung herausgespielt hatten. 458 Yards, davon 327 durch die Luft und 131 am Boden, standen am Ende für die Gastgeber zu Buche, Tulsa schlug sich mit einem gesamten Raumgewinn von 291 Yards auf der anderen Seite zwar tapfer, blieb aber im Endeffekt vollkommen chancenlos.
Nicht unerheblich in die Hände spielte den Broncos dabei die Vorstellung von Golden Hurricane Quarterback G.J. Kinne. Ganze dreimal fanden seine Pässe in der ersten Halbzeit einen Abnehmer auf der falschen Seite, in der zweiten Hälfte sollte dann noch eine vierte Interception hinzukommen, die aber längst keine Rolle mehr spielte. Auch hatte sich Kinne dann ein wenig gefangen und konnte im vierten Quarter noch ein kleines Erfolgserlebnis einheimsen, als einer seiner Pässe mit Willi Carter in der Broncos-Endzone einmal den geünschten Abnehmer fand.
Stark spielte auf der Seite der Broncos wieder einmal das "Traumduo" QB Kellen Moore und WR Tyler Shoemaker. Moore brachte 23 seiner 29 Pässe für 279 Yards und vier Touchdowns an den Mann, Shoemaker fing zwar "nur" fünf Pässe für 102 Yards, davon zwei für einen Touchdown, doch diese beiden TD-fänge lagen gleich zum Anfang des Spiels und stellten damit die Weichen schon früh auf Sieg, womit einmal mehr die Wichtigkeit dieses Duos bewiesen war. Genau so sah auch Kellen Moore die Lage, der immer wenn es etwas knifflig wurde, die sicheren Hände von Shoemaker suchte: "Wir spielen einfach gut zusammen. Er ist der Mann, der die Big Plays machen kann, wenn er eine gute Position hat, dann kann ich mich immer auf ihn verlassen und er macht dann auch seine Touchdowns."
© Wittig - 26.09.2011

Kellen Moore hatte seinen Angriff gehen Tulsa einmal mehr auf Hochtouren. (© Getty Images)
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