Crayfish ungeschlagen Meister

Mit einem 26:25-Sieg bei den Berlin Bears verabschieden sich die Cottbuser ungeschlagen aus der Regionalliga Ost. Gegen eine hoch motivierte Mannschaft aus Berlin entwickelte sich eine spannende Partie, bei der die Platzherren den schon als Meister feststehenden Cobusern fast die einzige Saisonniederlage beigebracht hätten. Zwar gingen die Gäste schnell mit 13:0 in Führung, doch vor rund 200 Zuschauern ging danach ein Ruck durch die Südberliner. Sie glichen zum 13:13 aus. Die letzten zwei Minuten vor dem Pausenpfiff waren die wohl spektakulärsten der Partie, in denen beide Offensereihen glänzten. Erst gelang den Cottbuser Gästen die erneute Führung, doch im direkten Gegenzug nutzen die Bears einen Stellungsfehler der gegnerischen Defense zum viel umjubelten 19:19-Ausgleich.

Das Spiel blieb auch in der zweiten Halbzeit spannend und hart umkämpft, wobei die sehr souverän auftretende Schiedrichtercrew um Sascha Grosch-Ott aufkommende Nickligkeiten schnell und unauffällig unterband. Die Cottbusser waren nicht gewillt, ihre Meisterschaft in Berlin nur zu feiern. Sie mussten allerdings zuerst die Berliner Führung hinnehmen, doch ein sehenswerter Touchdownlauf von Kenny Matuo und der verwandelte Extrapunkt bedeuteten die knappe 26:25-Führung. Dieser Extrapunkt sollte schließlich der Unterschied an diesem Tag sein. Die Gastgeber hatten dennoch die Möglichkeit dieses Spiel zu gewinnen. Sinnbildlich für die vergebene Chance steht der letzte Bears-Offense Drive, in dem sich die Jungs um QB Marcus Neuhold bis zur gegnerischen 22-Yard-Linie spielten. Dort versuchten die Bears-Coaches eine gute Position für das dann entscheidende Field Goal zu finden - ein Fumble brachte aber stattdessen das Turnover für die Gäste.

"Das ist extrem ärgerlich. Der Fumble hätte zu keinem ungünstigerem Zeitpunkt passieren können" bewertete Offensive Coordinator Matthias Moik die spielentscheidende Szene. "Beide Mannschaften haben heute hier Punkte liegen lassen, aber wir leider wohl damit auch die Möglichkeit, den Cottbussern die einzige Saisonniederlage zuzufügen. Und das hätte mich sehr gefreut", gab Head Coach Hertzberg unumwunden zu.

"Glückwunsch an die Spieler um Cottbus-Coach Steudtner. Sie waren über das ganze Jahr die wirklich beste Mannschaft, haben sich souverän durch die Saison gespielt und steigen ohne Zweifel zu Recht auf. Aber schlagen wollten wir sie unbedingt", sagte Defensive Coordinator Dennis Salchert, der trotzdem zufrieden mit der Vorstellung seiner Bears war.

Peter Lorenz - 19.09.2011

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