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Top-Favorit eine Nummer zu groß

Für die Florida State Seminoles reichte es gegen Top-25-Spitzenreiter Oklahoma nicht zu einer Überraschung.Der 23:13-Erfolg von Top-25-Spitzenreiter Oklahoma beim Fünften Florida State brachte im Wesentlichen zwei Erkenntnisse: Oklahomas Abwehr ist besser als erwartet, und Florida State ist in der Offensive noch nicht wieder stark genug, um ganz vorn mitzuspielen. Beim Sieger war man anschließend durchaus selbstkritisch. „Wir haben nicht gerade schön gespielt, aber das ist okay. So machen das Spitzenreiter schonmal“, sagte QB Landry Jones, der in Tallahassee nur einmal mit einem Pass die Endzone fand. Dieses eine Mal war letztlich aber spielentscheidend. Zweieinhalb Minuten nach Florida States Ausgleich zum 13:13 und sieben Minuten vor Spielende bediente er WR Kenny Stills mit einem 37-Yard-Pass an der linken Außenlinie der Endzone zum Touchdown - das passende Ende einer Angriffsserie, bei der Landry mit allen sechs seiner Pässe erfolgreich war und 73 der 83 Yards holte. Florida States nächster Angriff endete im vierten Spielzug mit einer Interception, in deren Anschluss Oklahoma zwei Minuten vor Spielende mit einem Field Goal (31 Yards) für die Entscheidung sorgte.

Oklahoma war davor im Angriff nur einmal wie gewohnt in Fahrt gekommen, beim ersten Ballbesitz des Spiels, als man eine Bilderbuch-Angriffsserie (15 Spielzüge, 80 Yards, knapp sechseinhalb Minuten Ballbesitz) mit dem Touchdown zum 7:0 (1-Yard-Lauf von Jones) hatte krönen können. Danach konnte sich Oklahoma gegen Florida States starke Abwehr nur selten gut in Szene setzen. Vor allem die Defensive Line machte immer wieder genug Druck auf Jones, so dass der lange Zeit nicht wie gewohnt aufspielen konnte. Besonders auffällig war dabei auch DE Björn Werner. Der ehemalige Berlin-Adler-Spieler ließ seine Gegenspieler in Oklahomas Offensive Line mit seiner für einen Spieler seiner Statur bemerkenswerten Antrittsschnelligkeit einige Mal ziemlich alt aussehen. „Die Coaches haben großartige Arbeit dabei geleistet, uns auf das Spiel vorzubereiten. Ich war da draußen dermaßen voller Energie. Das Training vor diesem Spiel war härter als das Spiel heute, also haben unsere Coaches großartige Arbeit geleistet“, sagte Werner später.

Dass es dennoch nicht zur Überraschung reichte, lag an den Defiziten in der Offensive. Mit Läufen erreichte Florida State gegen Oklahomas Abwehr nichts (im Schnitt ein Yard pro Lauf). Und um einen Gegner von der Klasse Oklahomas nur mit Passpiel zu knacken, dafür fehlt Florida State zurzeit noch die Qualität auf den Quarterback- und Wide-Receiver-Positonen. Und gegen die Sooners trat man ohne seinen erfahrendsten Receiver, Bert Reed, an, der sich in der Woche zuvor verletzt hatte. Im dritten Viertel schied dann auch noch QB E.J. Manuel aus, als er sich bei einem Tackle an der linken Schulter verletzte. Weil die Abwehr das Spiel vom Ergebnis her aber offen gehalten hatte, wäre es am Ende fast noch ut ausgegangen für die Seminoles. Neuneinhalb Minuten vor Spielende warf Ersatz-Quarterback Clint Trickett, nachdem er in den beiden voraufgegangenen Spielzügen im Backfield zu Boden gebracht worden war, einen 56-Yard-Touchdown-Pass auf WR Rashad Greene.

Hoch - 18.09.2011

Für die Florida State Seminoles reichte es gegen Top-25-Spitzenreiter Oklahoma nicht zu einer Überraschung.

Für die Florida State Seminoles reichte es gegen Top-25-Spitzenreiter Oklahoma nicht zu einer Überraschung. (© Getty Images)

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