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Jets verlieren knapp

Die Jets Offense machte zuviele FehlerDie Troisdorf Jets verlieren den Rückrundenauftakt gegen die Magdeburg Virgin Guards knapp mit 32:34. In einem Herzschlagfinale behielten die Gäste die Nase am Ende vorn, wobei sich die Jets das gesamte Spiel über das Leben selbst schwer gemacht hatten. Angeführt von wieder genesenen Quarterback Tony Moore, der nach seiner Verletzung jedoch noch verhalten spielte und auf seine unnachahmliche Läufe größtenteils verzichtete, kämpfte sich die Jets-Offense immer wieder heran.

Die ersten Punkte des Spiels gingen somit auch an die Gäste. Mit einem 22 Yards-Field-Goal sorgte Kicker Christian Wiegel für das 0:3. Den Weg dorthin bereitete die Offense der Virgin Guards mit ihrem soliden aber doch variablen und vor allem fehlerfreien Spiel.

Die Jets wollten jetzt ihrerseits punkten. Mit ihrem Wide Receiver Fabian Bach, der erst vor wenigen Monaten mit Football begonnen hat, haben die Jets einen neuen Rohdiamanten in ihren Reihen. Der 20-Jährige sorgte durch seine Fangsicherheit und vor allem durch seine beeindruckende Schnelligkeit für staunenden Blicke bei den Jets-Coaches. Und tatsächlich gelang dem Rookie das Unglaubliche.

Quarterback Tony Moore feuerte einen langen Pass auf Fabian Bach ab und der fing das Ei im ersten Spielzug beim ersten Footballspiel seines Lebens zum Touchdown. Der Jubel seiner Teamkollegen und der Zuschauer im Stadion war riesig. Leider hatten aber die Schiedsrichter zuvor ein Foulspiel erkannt, das sicherlich der Unerfahrenheit von Bach geschuldet war. Ausgeträumt!

Schlimmer noch, fumbelte doch Football-Urgestein Niko Chatziamanetoglu gleich im nächsten Spielzug den Ball, so dass die Gäste in aussichtsreicher Position aufs Feld kamen. Mit einem blitzsauberen Pass auf seinen Wide Receiver Tino Euler brachte Magdeburgs Quarterback Brian Amaral die nächsten Punkte zum 0:10 das Scoreboard.

Mit einem 70-Yard-Lauf zum nächsten Touchdown zeigte erstmals Running Back Jerard Bennett in dieser Partie sein beeindruckendes Lauftalent (0:17, PAT Wiegel). Doch die Gastgeber steckten nicht auf und Michi Langholz hatte mit einem 80 Yards-Kickoff Return-Touchdown die richtige Antwort parat (7:17, PAT Stroh).

Während die Magdeburger ihren anschließenden Drive wieder mit einem Field Goal abschlossen (7:20, Stielau), hielten die Jets mit einem Touchdown durch Mario Schmitz den Anschluss (14:20, PAT Stroh).

Nach der Halbzeitpause kamen die Jets weiter hochmotiviert aus der Kabine. Durch einen weiten Kickoff-Return von LeRoy Stryewski in gute Feldposition gebracht, beeindruckten die Jets nun weiter mit ihrem kraftvollen Laufspiel. Besonders Running Back Philipp „Pepe“ Bürling setzte sich immer wieder in Szene. Während ihm dann aber zum verdienten Touchdown nur wenige Zentimeter fehlten, machte es Fullback Sebastian Hebel besser und tankte sich mit seinem kraftvollen Laufstiel durch die Defense der Virgin Guards. Da der ansonsten so sichere Jets-Kicker Markus Stroh den anschließenden Extrapunkt vergab, reichte es aber nur für den Ausgleich zum 20:20.

Wieder war es die Kombination Amaral-Euler, die mit einem 35-Yard-Pass für die nächsten Punkte der Gäste sorgte (20:27, PAT Stielau). Zu Beginn des vierten Viertels kam es dann dicke für die Jets. Center Björn Schulte musste mit einer Fußverletzung vom Feld. Seine Vertretung Christian Lülsdorf wurde mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen, so dass es bei der ersten Ballübergaben an Tony Moore zu einem weiteren Fumble kam. Running Back Jerard Bennett ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und sprintete über 44 Yards zum nächsten Touchdown für die Virgin Guards (20:34, PAT Stielau).

Die Jets-Defense verschaffte ihrerseits nunmehr der Offense die nächste Möglichkeit zu punkten. Erneut schraubte sich Michi Langholz in die Luft und fing einen Pass von Moore zum 26:34. Bei der anschließenden Der Anschließende Verscu einer TPC misslang. Beim anschließenden Kickoff der Jets konnte Running Back Najim El Hajoui den Ball für die Gastgeber sichern. Gleich im nächsten Spielzug warf Quarterback Moore den Ball aber dann direkt in die Arme von Magdeburgs starkem Linebacker Bernhard Filipiak.

Nun kam es wenige Sekunden vor Schluss zum Showdown. Mit einem weiteren Touchdown sorgte Mario Schmitz für Hochspannung bei den Zuschauern. Die Jets setzten alles auf eine Karte um wenigsten das Unentschieden zu sichern. Aber acu diese TPC war nicht erfolgreich. Den anschließenden Onside-Kick sicherten die Gäste und machten damit alle Hoffnungen der Jets auf einen Sieg in letzter Sekunde zunichte.

„Die Fehler, die wir heute gemacht haben, waren wirklich haarsträubend“, so Offensive Coordinator Klaus Zettelmeyer nach dem Spiel. „Mit so vielen Turnovers kann man einfach nicht gewinnen. Wir haben uns selbst geschlagen.“


Tillmann - 25.07.2011

Die Jets Offense machte zuviele Fehler

Die Jets Offense machte zuviele Fehler (© Jets / M. Hauke)

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