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Nervosität kostet Pirates den verdienten Sieg

Pirates unterliegen in letzter Sekunde Rosenheim mit 21:22

Es war ein Spiel, das den Pirates noch lange in Erinnerung bleiben wird. Eigentlich hatte man das Spiel unter Kontrolle, gab die verdiente Führung in den letzten zwei Minuten noch einmal ab, und scheiterte dann an der gegnerischen 3-Yard-Linie an den eigenen Nerven.
Aber alles der Reihe nach. Im ersten Drive des Spiels konnte die Offensline der Eintracht-Footballer ihre Gegner fast nach Belieben kontrollieren.Nach nur sechs Spielzügen hatte man 50 Yards nur mit Läufen überbrückt und Christian Schneider sorgte mit einem weiteren Sweep über 11 Yard für den ersten Touchdown der Partie. Beim Extrapunktversuch wies die gleiche O-Line dann aber eklatante Lücken auf und der Kick wurde geblockt.
Die Defense um Kapitän Patrick Moortz knüpfte an ihre Leistung vom vergangenen Wochenende an und schickte den Rebelsangriff nach wenigen Spielzügen wieder vom Feld. Durch den missglückten Puntversuch kam Passau an Rosenheims 32 Yardlinie in aussichtsreicher Position wieder in Ballbesitz.
Trotz einer zwischenzeitlichen Holdingstrafe, die die Piraten 10 Yards zurückwarf, hatte Quarterback Andreas Walter wenig später an Rosenheims 2-Yardlinie gleich vier Versuche um den nächsten Touchdown zu erzielen. Zweimal scheiterten Laufversuche und ein Pass in die Endzone konnte ebenfalls nicht kontrolliert werden. Im Vierten Versuch entschied sich Coach Tomas Durcovic für den Field-Goal-Versuch. Diesmal hielt die Linie und Manuel Katzlberger erhöhte auf 9:0.
Im zweiten Viertel verstärkte Rosenheim sein Laufspiel über Fullback Florian Sturm und kam damit letztlich auch zum Touchdown. Die Rebels setzten auf die 2-Punkt Conversion und kamen damit bis auf einen Punkt heran. Nach gutem Kickreturn von Dominik Peiper starteten die Freibeuter ihre nächste Serie bereits an der Mittellinie. Ein weiterer 24 Yard lauf von Fullback Peiper brachte die Piraten wieder bis knapp vor die Rosenheimer Goallinie. Diesmal entschied sich Coach Durcovic im vierten Versuch für einen Lauf über außen und Christian Schneider trug den Ball in die Endzone. Den Kick konnte erneut ein Rosenheimer Linebacker blocken und damit ging es mit der 15:8 Führung in die Pause.
Nach dem Pausentee gelang es der Pirates Defense erneut den Rosenheimer Angriff früh zu stoppen und zwang die routinierte Mannschaft zum Punt. Von der eigenen 36 brauchte es nur einen Spielzug bis in die Endzone. Halfback Julian Riedlinger warf einen weiten Pass auf seinen Bruder Marc, der den Ball dann bis zum Touchdown tragen konnte. Aber wieder vergab Passau die Chance auf den Extrapunkt.
Die Rebellen aus Oberbayern konterten aber zu Beginn des letzten Viertels postwendend mit einem Touchdown-Pass und erneuter erfolgreicher Conversion. Damit war Rosenheim wieder auf fünf Punkte heran. Den nächsten Passauer Angriff konnten sie an der eigenen 36 stoppen, schlugen aber aus dem eigenen Ballbesitz kein Kapital. Doch auch für Andreas Walter und seine Offense hieß es nach vier Versuchen wieder runter vom Feld. Rosenheim variierte sein Spiel nun und kam mit einem Sweep über rechts erneut in die Piratenendzone, doch diesmal ohne Zusatzpunkte.
Den Pirates verblieben nun nur 45 Sekunden um nochmals zurückzuschlagen. Mit einem erneuten Halfbackpass schaffte es die Offense bis an die fünf Yardlinie der Rebels. Ausgerechnet jetzt aber fumbelte der sonst so sichere Center und Rosenheim konnte den Ball erobern und damit den Sieg festhalten.
Die drei vergebenen Extrapunkte und zwei vergebene Touchdownchancen kosten die Freibeuter nicht nur dieses dramatische Spiel, sondern auch Tabellenplatz vier, den man durch den direkten Vergleich am Ende der Saison an Erding abgeben muss. Am kommenden Wochenende gegen den Tabellenzweiten Feldkirchen werden die Freibeuter den notwendigen Sieg wohl nur sehr schwer einfahren können.

Markus Steiner - 24.07.2011

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