Stimmen zum WM-Finale
Mel Tjeerdsma (Head Coach USA):
„Das Spiel nach dem Touchdown war sehr wichtig, das war eine kritische Situation für uns. Kanada ist ein sehr gutes Team, da besteht kein Zweifel. Über ihren Auftritt gegen Japan waren wir sehr beeindruckt. Sie haben ihren Gameplan geändert. Wir hatten zwar ein hartes Spiel gegen Mexiko, aber dafür auch einen Tag länger Zeit uns auf das Finale vorzubereiten. Der Extratag hat uns geholfen. In der Halbzeit habe ich zu meinen Jungs gesagt, es sind noch 24 Minuten gemeinsam zu spielen. Spielt weiterhin hart und genießt diese 24 Minuten. “
Larry Haylor (Head Coach Kanada):
„Team USA hat vom Anfang bis zum Schluss gut gespielt. Wir wussten, dass sie ein gutes Team haben. Wir waren gut vorbereitet, wollten ihre Defense so lange wie möglich am Feld beschäftigen. Nach dem ersten Touchdown hat es kurz besser ausgesehen, aber im Gegenzug haben sie den Vorsprung wieder ausgebaut. Positiv ist bei unserer ersten Teilnahme die Erfahrung, die wir bei unseren ersten Schritten auf der Weltbühne des Footballs gemacht haben. In der Pause habe ich andere Dinge zu meinen Spielern gesagt als der amerikanische Head Coach. Für uns war wichtig Willen zu zeigen, uns zu wehren. Für den Safety beim Punt haben wir uns entschieden, da wir sehr weit in unserer Endzone standen. Somit haben wir ihnen zwei Punkte geschenkt.“
RB Henry Harris (Game MVP/USA):
„Wir wussten, dass uns ein hartes Spiel erwartet. Aber wir waren total fokussiert auf dieses Spiel und haben uns körperlich und geistig auf das Finale eingestellt.“
DB Sammy Okpro (Game MVP/Kanada):
„Gratulation an Amerika. Wir konnten ihrem Druck nicht standhalten. Wir waren das erste kanadische Team bei einer Weltmeisterschaft. Es war eine große Erfahrung für uns. Die Fans aus Österreich waren fantastisch. Es ist toll Teil dieser Veranstaltung gewesen zu sein. Ich wußte, dass Fußball eine große Rolle in Österreich spielt, aber an das heutige Spiel werde ich mich noch lange erinnern.“
RB Nate Kmic (Turnier MVP/USA):
„Wir haben gut als Team funktioniert. Wir haben unser Land repräsentiert, und ich wollte nur meinen Teil dazu beitragen. Diese Weltmeisterschaft war eine große Erfahrung und Möglichkeit zugleich für uns.“
Tommy Wiking (IFAF Präsident):
„Österreich hat ein tolles Turnier veranstaltet. Die österreichischen Fans haben heute Football zelebriert. Es war erst die vierte Weltmeisterschaft und es gibt Dinge über die wir noch nachdenken müssen. Palermo, Deutschland und Japan waren bisher die Austragungsorte, vielleicht werden bei der nächsten Veranstaltung wieder ein paar Sachen verbessert. Österreich hat die Latte jedenfalls sehr hoch gelegt. Man merkt, dass seit der WM in Japan sportlich wieder alles ein wenig zusammengerückt ist, das Niveau stetig steigt, obwohl Amerika heute ein Ausrufezeichen gesetzt hat.“
© Wittig - 18.07.2011

Mvp des Turniers wurde Nate Kmic (© Cornejo)
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