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Mori: Hätte nicht geglaubt, dass wir Mexiko schlagen

Kiyoyuki MoriNach dem Bronzespiel der WM in Wien waren die Mexikaner natürlich ein wenig enttäuscht, schließlich gab sogar der japanische Head Coach Kiyoyuki Mori danach zu, nach der phänomenalen Vorstellung Mexikos gegen die USA im Innersten nicht mehr mit einem Sieg gerechnet zu haben. Zumal den Japanern nicht nur Verletzungen zu schaffen machten, sondern die Spieler nach dem Spiel gegen Kanada sich erst selbst wieder nach internen Diskussionen neu zusammenraufen mussten. Ihr Selbstbewusstsein verloren haben die Mexikaner bei aller Enttäuschung aber nicht, stehen zu ihren Entscheidungen zum Beispiel hinsichtlich der langen Field-Goal-Distanzen. Und zu ihrer Einschätzung, dass sie über kurz oder lang auch einmal Weltmeister werden werden.

Auszüge aus der Pressekonferenz nach dem Spiel:

Raul Rivera, Head Coach Mexiko:
Wir haben viel Vertrauen in unseren Kicker Joser Carlos Maltos. Er hat in Mexiko schon aus 60 Yards getroffen, daher waren wir sicher, dass wir es aus 51 Yards versuchen wollen und nicht noch das Risiko eines schnellen Spielzugs suchen.
Es kann sein, dass sich der Holder zu nah aufgestellt hat. Das muss ich im Video sehen, normal sind es sieben Yards von der Line of Scrimmage. Es gab jedenfalls ein wenig Verwirrung um dem Spot, als der Pass zuvor erst für vollständig, als wir uns aufstellten aber doch für unvollständig erklärt wurde.
Ja, am Ende des Spieles haben wir viele Tackles verpasst, doch war es ein hart umkämpftes Spiel und das vierte Spiel in einer Woche. Da sind die Jungs erschöpft.
Ich bin stolz darauf, mit diesem Team bei dieser Weltmeisterschaft gewesen zu sein. Wir haben zwar leider nicht den Titel gewonnen, aber wir hatten ein paar knappe Spiele und werden jetzt härter daran arbeiten, es das nächste Mal zu schaffen.

Kiyoyuki Mori, Head Coach Japan:
Nachdem ich Mexiko gegen die USA gesehen habe, wusste ich, dass Mexiko ein starkes Team hat. Vor allem hat es eine starke und große Offensive Line.
Wir wollten gerne den Titel erneut gewinnen, aber das hat in diesem Fall nicht sollen sein. Das ist für uns enttäuschend, daher wollten wir jetzt im Spiel um Platz drei noch das Beste daraus machen.
Ich habe eigentlich nicht erwartet, dass wir gegen diese starken Mexikaner gewinnen können, aber jetzt bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft. Sie hat einen großartigen Kampfgeist bewiesen.

LB Manuel Padilla (Mexiko):
Wir kamen hierher, um zu gewinnen, daher sind wir jetzt enttäuscht, dass es nicht geklappt hat. Japan hat eine sehr starke Mannschaft und eine hervorragende Verteidigung.
Es ist sehr schwer, alle zwei Tage spielen zu müssen. Das ist sehr ermüdend.
Österreich ist ein sehr schönes Land, und die Städte Innsbruck und Wien haben mir sehr gut gefallen.
Das war meine dritte WM. Mein persönliches Ziel ist es, bei der nächsten WM ebenfalls wieder dabei zu sein. Dann bin ich 32 und zeige die beste Leistung meiner Karriere.

WR Naoki Maeda (Japan):
Als wir gegen Kanada verloren haben, haben wir gemerkt, dass nicht alle Spieler am selben Strang gezogen haben. Da haben wir uns zusammengesetzt und uns zusammen auf Mexiko konzentriert. Wir wollten unbedingt Bronze gewinnen, und ich bin froh, dass wir das auch geschafft haben.
Japan ist sicher nicht das stärkste Team oder das beste, aber wir haben viel Herz und einen großen Willen. So sind wir zu einer Mannschaft geworden, und das zeichnet uns aus.

Schüler - 16.07.2011

Kiyoyuki Mori

Kiyoyuki Mori (© Cornejo)

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