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Danny Washington: diesmal punkten...

Danny Washington hat sich für die WM viel vorgenommenDanny Washington ist einer der Leistungsträger der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Österreich (8. bis 16. Juli). Der Spieler der Mannheimer Rhein-Neckar Bandits gilt als einer der vielseitigsten Spieler überhaupt und ist daher in den Planungen der Nationaltrainer fest eingeplant. „Eigentlich ist er ja einer unserer besten Running Backs, aber er kann auch als Quarterback oder Wide Reciever eingesetzt werden, wie er es immer mal wieder im Verein spielt. Daher haben wir nur zwei Quarterbacks für unseren 45er-Kader nominieren müssen“, erklärt AFVD-Leistungssportdirektor Marshall Happer. Im Gespräch mit Marc Schüler offenbarte Washington wenige Stunden vor dem deutschen Auftaktspiel gegen Mexiko seine persönlichen Erwartungen an die WM:

football-aktuell:
Du giltst als einer der vielseitigsten Spieler und bist im Kader fest als Running Back, vielleicht auch als Quarterback eingeplant. Wie siehst Du selber Deine Rolle?

Danny Washington:
In erster Linie bin ich Running Back, denn selbst in meinem Verein habe ich bisher nur einmal richtig als Quarterback gespielt. Das war im Spiel gegen die Frankfurt Pirates. Hier in der Nationalmannschaft gibt es aber auch immer wieder spezielle Trickspielzüge aus der Wildcat-Formation, wo es uns entgegenkommt, dass ich den Ball auch werfen kann. Bei der EM im vergangenen Jahr haben wir das ja schon gemacht, und das wollen wir dieses Turnier auch wieder umsetzen.

football-aktuell:
Wie schätzt Du die Chancen für die Weltmeisterschaft ein? Was kann Deutschland erreichen?

Danny Washington:
Warum sollen wir denn nicht Weltmeister werden? Sicher, das ist eine sehr schwierige Aufgabe, und die Konkurrenz ist sehr stark. Vor allem in der eigenen Gruppe bekommen wir es ja mit Weltmeister USA zu tun und mit den starken Mexikanern, doch wenn es bei uns gut läuft, dann kann alles passieren. „Any given Sunday...“ heißt es doch so schön. Ich gehe auf jeden Fall in jede Partie, um sie zu gewinnen, und mit ein wenig Glück schaffen wir das auch. Viel hängt bei unserem Sport und der großen Leistungsdichte auch von der Tagesform ab.

football-aktuell:
Gerade bei einem Sport wie Football kommt viel auf die Abstimmung der Spieler in den einzelnen Mannschaftsteilen an. Reichen da zwei Tage Trainingslager aus?

Danny Washington:
Es gibt ja genug Spieler, die seit Jahren dabei sind und das System von Offensive Coordinator Brad Arbon genau kennen. Sicher gibt es da auch immer ein paar Änderungen, doch diese geänderten Formationen lernt man in der Regel sehr schnell. Wir wissen daher, was wir machen müssen, und das lässt sich schnell trainieren. Dennoch kann man sich gerade für ein so großes Turnier wie die Weltmeisterschaft sicher nicht genug vorbereiten, doch hat es diesmal vom Zeitplan her nicht für mehr gereicht. Für die Neulinge im Team ist es natürlich schwer, innerhalb von so wenigen Tagen die ganzen Spielzüge und die Terminologie der Taktik hier in der Nationalmannschaft zu lernen. Da müssen wir Veteranen ihnen helfen. Wo wir als Nationalmannschaft wirklich stehen, das werden wir nach dem ersten Spiel sehen.

football-aktuell:
Was sind deine persönlichen Ziele für diese Weltmeisterschaft?

Danny Washington:
Ich hoffe darauf, meine Chancen zu bekommen, und will auf jeden Fall meinen ersten Touchdown bei einer WM erzielen. 2007 war ich in Japan ja schon mit dabei, doch ist es mir dort nicht gelungen zu punkten. Das will ich dieses Mal nachholen.

football-aktuell:
Wie schwierig ist es eigentlich, sich auf Gegner vorzubereiten, die man überhaupt nicht kennt? Gegen Mexiko hat Deutschland zuletzt 2003 gespielt, gegen die USA 2007 und gegen Australien bei den World Games 2005...

Danny Washington:
Wir bereiten uns darauf vor, was wir selbst können. Eine gezielte Vorbereitung auf den Gegner ist sicher nicht leicht, auch weil gerade einmal ein Tag zwischen den Spielen liegt. Aber das ist eine Sache für die Trainer, und die werden das leisten können.

Schüler - 08.07.2011

Danny Washington hat sich für die WM viel vorgenommen

Danny Washington hat sich für die WM viel vorgenommen (© Schüler)

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