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Jets verpatzen Perfect Season

Genauso verhangen wie der Bieler Himmel waren an diesem Sonntagnachmittag auch die Aussichten für die Winterthurer NLB-Footballer: Mit einer Verletzungsliste, die ähnlich umfangreich ist wie die Startaufstellung eines Fußball-Teams und immer noch mit dem Schrecken des Hinspiels in den Knochen, in dem man von den Bienna Jets, Tabellenführer der NLB, mit 48:13 abgefertigt wurde, sprach nun gar nichts für die Winterthur Warriors. Doch am Ende war es dann mal wieder so, dass es anders kommt als man eigentlich denkt. Denn mit 28:20 gewannen die Warriors und entführten zwei wichtige Punkte aus Bienne.

Doch die Offense der Jets, die bisher vor allem durch ihr Passspiel auf sich aufmerksam gemacht hatte, blieb gegen die Warriors harmlos, zeigte kaum Biss. Die Gäste aus dem Kanton Zürich konnten dagegen mit ihrem Laufspiel immer wieder Akzente setzen und gingen mit einer durchaus verdienten 8:6-Führung in die Kabine. Allerdings verletzte sich Moritz Boller so schwer in der ersten Halbzeit am Knie, dass nach dem Pausentee den Warriors nicht mehr zur Verfügung stand.

Die Gäste aus Winterthur erwischten klar den schlechteren Start, während sich die Seeländer auf ihr Laufspiel zurück besannen und so guten Raumgewinn erzielen konnten. Diese Taktik wurde aber nicht mit letzter Konsequenz durchgezogen und so gelang es der stark aufspielenden Winterthurer Defense erneut, die Jets zu stoppen. Bis ins letzte Viertel konnte sich keines der beiden Teams einen klaren Vorsprung erspielen, so dass es dann im Schlussabschnitt zum Showdown kam.

Die Warriors schnupperten an der Mini-Sensation, die Bieler sahen ihre Perfect Season in Gefahr. Winterthur arbeitete sich unter anderem dank schönen Option-Kombinationen zwischen QB Fabian Munoz und dem mittlerweile zur Team-Stütze gemauserten Rookie Michael Zingg zu gutem Raumgewinn und konnte erneut in Führung gehen. Der schnelle Ausgleich konnte diesmal abgewendet werden, es war aber ein Mammuteffort dazu nötig, die Warriors stoppten die Bieler erst bei 4th & inches innerhalb der eigenen 10-Yard-Linie, denkbar knapp also. Kurz vor Schluss orchestrierte der nun plötzlich befreit aufspielende Fabian Munoz einen Drive, der weniger als zwei Minuten vor dem Ende des Spiels zu einer 28:14-Führung führte. Der Sieg schien besiegelt, doch als die Bieler den ersten Spielzug nach dem Kickoff fast 60 Yards übers Feld trugen und wenig später punkteten, machte sich doch Unruhe in der Winterthurer Team-Zone breit. Der Onside-Kick der Bieler konnte aber gesichert werden und so konnten die Warriors zum 28:20-Sieg abknien.

Die Leistung gegen die Jets war bisher sicher die beste der Saison der Winterthur Warriors. Trotzdem ist aber das Schicksal der Eulachstädter bereits besiegelt, sie beenden die Saison auf dem zweiten Platz der NLB, soviel steht vor dem letzten Heimspiel am 2. Juli gegen die Fribourg Cardinals fest. Das Saisonziel, das Relegationsspiel zu erreichen, wurde also knapp verfehlt, für die Warriors liegt der Fokus also bereits auf 2012, beim letzten Heimspiel geht es nochmals darum, eine solide Performance abzugeben. Das Hinspiel gegen die Cardinals wurde zwar hoch gewonnen, wer das Spiel gegen Biel gesehen hat, weiss aber, wie wenig man sich auf das Resultat des Hinspiels abstützen sollte. Mit einer Verletzungsliste, die nochmals etwas länger geworden ist und einem Westschweizer Team, das auf der Suche nach dem zweiten Saisonsieg ist, wird dieses Spiel kein Spaziergang.


Hundt - 20.06.2011

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