Erfurt mit Auswärtssieg

Die Erfurt Indigos sind wieder Tabellenführer.Am 11. Juni gastierten die Erfurt Indigos in Wetzlar bei ihrem dritten Auswärtsspiel in Folge. Nach dem 68:6-Hinspielsieg vor sechs Wochen konnten die Thüringer auch im Rückspiel ihrer Favoritenrolle gerecht werden und schlugen die Wölfe mit 2:43 erneut zweifellos deutlich.

Die Gäste aus Erfurt begannen das Spiel mit dem Kickoff, nachdem sie erneut das Glück beim CoinToss auf ihrer Seite wussten und ihr Wahlrecht auf den Beginn der zweiten Halbzeit verlegten. Nach nur kurzer Zeit gerieten die Gastgeber bereits unter Druck. In ihrer ersten Angriffsserie konnten sie gegen die umgehend präsente Erfurter Verteidigung kein Yard gutmachen und waren so gezwungen den Ball mittels Punt an die Indigos abzutreten. Diese wiederum überbrückten mit zwei starken Runs eine enorme Distanz und beendeten den ersten Vorstoß früh im Spiel mit einem Touchdown-Lauf über 30 Yards von Frank Becker (#45) und anschließendem Zusatzpunkt von Alexander Wyrfel (#11) nach nur wenigen Minuten Spielzeit zur 0:7-Führung. Die Gastgeber fanden in der Anfangsphase keine Mittel, erhielten zwar erneut das Angriffsrecht wurden aber weit in der eigenen Hälfte gestoppt. Mit viel Mühe und etlichen Spielzügen kämpften sie sich 20 Yard nach vorn. Doch grad als ihr aufbäumen zu fruchten schien, fing Defensive Back Denis Weichert (#84) einen Passversuch der Wölfe über 20 Yard zu Gunsten der Indigos ab und brachte somit die Offense der Gäste wieder ins Spiel. Diese machte sofort Druck auf den Gegner, nutzte erneut ihr starkes Laufspiel aus, erzielte schnelle Erfolge mit wenig Aufwand. Quarterback Steven Gössinger krönte die Angriffsserie mit einem gelungenen Pass auf Tight End Robert Apelt (#86), welcher den Vorsprung sogleich auf 0:14 ausbauen konnte (PAT erfolgreich).

Im zweiten Quarter schienen sich die Wölfe nun besser auf ihre Gäste einzustellen. Sie fanden im Angriff die Lücken in der Erfurter Verteidigung, welche sich nun zunehmend schwerer Tat die Hessen aufzuhalten. Wetzlar konnte sich in Reichtweite der Erfurter Endzone kämpfen, doch gelang es ihnen nicht Punkte zu erzielen. Obwohl ein Field Goal-Versuch im Bereich des Möglichen gewesen wäre entschieden sich die Gastgeber ihren letzten Versuch auszuspielen und vergaben so die Chance zum Anschluss. Erfurts Quarterback hingegen konterte mit einem Pass und einer Hand voll Laufspielzügen, brachte sein Team damit aus der eigenen Gefahrenzone über das gesamte Spielfeld in die des Gegners und schloß die Serie mit einem 20-Yard-Pass auf Wide Receiver Steffen Willing (#1) zum 0:21 ab (PAT erfolgreich). Das nun erneut wechselnde Angriffsrecht behielten die Wölfe nicht lang. Eine weitere Interception, diesmal von Defensive Back Wyrfel, gab den Indigos kurz vor der Halbzeitpause wieder die Gelegenheit den Vorsprung weiter auszubauen. Doch der Kampf gegen die Uhr ging verloren, nicht zuletzt weil sich die Indigos nach einem persönlichen Foul und dem damit verbundenen 15-Yard-Raumverlust unnötig von der gegnerischen Goalline entfernten.

In Halbzeit zwei starteten die Wölfe spürbar besser, doch vornehmlich weil die Indigos den Faden verloren der sie im ersten Spielabschnitt so dominant erscheinen ließ. So geriet die Thüringer Verteidigung zwar in arge Bedrängnis, hielt aber vorerst Stand und die Wölfe wenige Inches vor der Endzone. Erneut spielten die Wölfe ihren letzten Versuch erfolglos aus. Der nun aufs Feld kommenden Erfurter Offense sollte jedoch kein langer Einsatz bevorstehen. Direkt im ersten Versuch wollte Gössinger mit einer Ballübergabe an Running Back Becker sein Team aus dieser misslichen Lage befreien, doch Defensive Lineman Michael Brück (#60), brach durch die Erfurter Angriffsreihen und konnte Becker in der eigenen Endzone mit einem Safety zu Boden ringen. Damit sicherte der hessische Verteidiger den Wölfen den Anschluss zum 2:21.

Doch mehr vermochten die Gastgeber an diesem Tag dem, um die Tabellenführung kämpfenden, Favoriten nicht entgegenzusetzen. Wachgerüttelt traten die Thüringer nun wieder in Szene. Erneut fing Wyrfel einen Pass des Gegners ab, nachdem Defensive Back Philipp Wolf (#25) den Ball aus der Luft in seine Arme schlug. Das gewonnene Angriffsrecht nutzte Gössinger, nochmals auf einen erfolgreichen Spielzug aus der ersten Halbzeit zurückzugreifen und bediente wieder Tight End Apelt mit einem Pass auf die linke Seite, der seinen zweiten Touchdown zum 2:27 erlief (PAT misslang). Kaum erhielten die Wölfe den Ball suchten sie ihr Glück abermals im Passspiel und wiederholt war Wyrfel zur Stelle, der ein ausgezeichnetes Spiel machte, um seine dritte Interception zu fangen und 20 Yard davon zu laufen.

Gössinger schloss das siegreiche Spiel der Indigos im vierten Quarter mit großartigen Passspielzügen auf Willing ab, welcher auf diese Weise noch zwei Touchdowns zum 2:41 auf die Anzeigetafel brachte (beide Zusatzpunkte von Wyrfel erfolgreich). Den Schlußpunkt zum 2:43 setzte Verteidiger Robert Baum (#38), der nach weitem Kickoff von Christoph Knauft (#54), den nah an seiner Goalline startenden Quarterback der Wölfe in dessen Endzone zum Safety tacklen konnte.

Besonders auffällig in der fair und unaufgeregt anmutenden Partie waren die insgesamt 225 Straf-Yard Raumverlust die durch die Schiedsrichter im Laufe des Spiels, nach Fouls beider Teams, verteilt wurden. Zudem verletzte sich der Erfurter Running Back Tilman Brütsch (#30) schwer und wird bis zum Saisonende ausfallen. Ein herber Rückschlag für das Angriffsspiel der Indigos, die mit diesem Sieg jedoch im Kampf um Platz 1 der hessischen Landesliga Gruppe Ost an den Fulda Saints vorbeiziehen konnten. Am 25. Juni reisen die Erfurter nach Bürstadt um im letzten Auswärtsspiel der regulären Saison gegen die Redskins, Schlusslicht der Western Conference, ihren Ambitionen auf den Gruppensieg Nachdruck zu verleihen.

Brock - 14.06.2011

Die Erfurt Indigos sind wieder Tabellenführer.

Die Erfurt Indigos sind wieder Tabellenführer. (© Björn Hering / Indigos)

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