Conference-Finale im Visier
North Carolina State entwickelt sich immer mehr zum Geheimtipp in Sachen Conference-Titel in der ACC. Nach dem 28:24-Sieg gegen Florida State hat das Team von Head Coach Tom O’Brien gute Chancen, dass Conference Championship Game Anfang Dezember in Charlotte (North Carolina) zu erreichen. Mit Siegen in den verbleibenden vier Spielen kann man aus eigener Kraft die Atlantic Division gewinnen. Leicht wird es freilich nicht. O’Brien freute sich denn zwar über den Erfolg, erinnerte aber zugleich auch daran, dass man noch schwere Aufgaben vor sich habe. „Wir hatten hier eine Winning Season in den letzten sechs Jahren. Es ist toll in der Situation zu sein, in der wir jetzt sind, aber wir müssen jetzt nach Death Valley (Spitzname für das Stadion von Clemson) und das Gleiche nochmal schaffen. Wenn wir nach Charlotte fahren wollen, dann sind wir ab jetzt Woche für Woche in der Situation, siegen zu müssen“, sagte er. Nach der Partie bei Clemson am kommenden Samstag stehen noch knifflige Auswärtsspiele beim Lokalrivalen North Carolina (20.11.) und bei Maryland (27.11.) an. Vergleichsweise leicht wird lediglich das Spiel gegen Wake Forest (13.11.).
Der Sieg gegen die Seminoles dürfte die Mannschaft vor dem Saison-Endspurt aber genug gestärkt haben. „Der Sieg bedeutet sehr viel, einfach in der Art, wie wir gewonnen haben. Wir mussten uns wieder herankämpfen, Spielzug für Spielzug, im Angriff wie in der Verteidigung“, sagte LB Nate Irving mit Blick auf den zwischenzeitlich schon klaren Rückstand. Die Partie war insgesamt ausgeglichen, Florida State führte dank zweier Touchdowns innerhalb weniger Minuten zur Pause aber schon mit 21:7. Im ersten Spielzug nach Florida States 7:7 verlor RB Dean Haynes bei einem Tackle von LB Nigel Bradham an der eigenen 20-Yard-Linie den Ball, denn die Gäste dann an der 18-Yard-Linie sicherten. Fünf Spielzüge und etwas mehr als zwei Minuten später gingen die Seminoles mit 14:7 (2-Yard-Lauf vonQB Christian Ponder) in Führung. Und als North Carolina State den Ball anschließend gleich wieder mit einem Punt abgeben musste, legte Florida State weitere zweieinhalb Minuten später das 21:7 nach (11-Yard-Pass von Ponder auf WR Willie Haulstead).
Die Dramaturgie der zweiten Halbzeit ähnelte dann zunächst der der ersten, nur in die andere Richtung. North Carolina State zog beim ersten Ballbesitz eine lange Angriffsserie (13 Spielzüge, 68 Yards, fünf Minuten Ballbesitz) auf, die QB Russell Wilson mit einem 10-Yard-Lauf zum 14:21 abschloss. Beim zweiten Spielzug von Florida States ersten Angriff nach der Pause verlor Ponder bei einem Quarterback Sack an der eigenen 22-Yard-Linie den Ball. Drei Spielzüge später sorgte Wilson mit einem 20-Yard-Lauf für den Touchdown zum 21:21. Danach hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, allerdings endete ihr nächster Angriff (12 Spielzüge, 67 Yards, sechseinhalb Minuten Ballbesitz) mit einer Interception an Florida States 5-Yard-Linie. Die Seminoles erzielten im Anschluss daran ein Field Goal zum 24:21. Es folgte eine weitere lange Angriffsserie der Gastgeber (13 Spielzüge, 70 Yards, knapp sechseinhalb Minuten Ballbesitz), in deren Verlauf O’Briens Team zweimal in Fourth-Down-Situationen Glück hatte. Im ersten Fall brauchte man an Florida States 36-Yard-Linie vier Yards zum First Down und erreichte mit einem 35-Yard-Pass von Wilson auf WR Darrell Davis die 1-Yard-Linie. Zunächst schaffte man es in drei Spielzügen nicht in die Endzone und stellte sich zum Field-Goal-Versuch zum möglichen Ausgleich auf. Dann nahm man eine Auszeit und änderte seine Absichten. Alle erwarteten wenige Zentimeter vor der Endzone einen Lauf. Stattdessen passte Wilson nach angetäuschter Ballabgabe auf TE George Bryan zum Touchdown.
Entschieden war damit zwei Minuten und 40 Sekunden vor Spielende noch nichts. Florida State erreichte anschließend in neun Spielzügen die 4-Yard-Linie des Gegners. Im zehnten Spielzug sollte Christian Ponder nach angetäuschter Ballabgabe selbst durch die Mitte laufen, verlor dabei aber den Ball, den LB Nate Irving an der 4-Yard-Linie für sein Team sicherte.
© Hoch - 29.10.2010

North Carolina States QB Russell Wilson hängt mal wieder Florida States Verteidiger ab. (© Getty Images)
Leser-Bewertung dieses Beitrags:
Mit der Statur eines Tight End und den Lauffähigkeiten eines Running Back sollte Kelvin Benjamin eigentlich einer der größten Stars der Seminoles werden. Unzählige Aktionen auf dem Trainingsplatz fanden die Beachtung und Anerkennung seiner Teamkollegen. Der Hype um seine Person scheint nie ganz abzureißen. Sein Potenzial scheint so groß, dass seine...alles lesenWas wird am 25. April aus Björn Werner?Björn Werner unlimitedBjörn Werner in NFL Draft 2013
An Lymphdrüsenkrebs ist der ehemalige Notre Dame Spieler Asaph Daniel Schwapp im Alter von 26 Jahren verstorben. Schwapp wurde in Hartford am 26. Januar 1987 geboren und hat seinen Kampf mit der heimtückischen Krankheit am 8. Mai 1987 verloren. Bei seiner Tante und seinem Onkel wuchs Schwapp ab dem neunten Lebensjahr auf, da seine Mutter an Krebs verstarb, als er neun Jahre alt war.
In Connecticut wurde er während...alles lesenNotre Dame plant RenovierungIrish im Cowboys StadiumEifert im Glück
„Unser Leben währet siebzig Jahr, und wenn es hoch kommt, so sind es achtzig Jahr, und ist es köstlich gewesen, so ist es Mühe und Arbeit gewesen“. In diesen Tagen hat ein ganz großer ehemaliger College Football Coach das Vergnügen, sogar das 90. Lebensjahr zu erreichen. Ara Raoul Parseghian wurde am 21.Mai 1923 in Akron, Ohio als Sohn armenischer...alles lesenVier zum SchlussManti Te'o auch dabeiOffense konnte nicht überzeugen
Amelia Island ist nicht nur die südlichste Insel der Sea Islands, die entlang der Ostküste der USA von South Carolina nach Florida verlaufen, sondern auch ein netter Ort, um das ACC Frühjahrstreffen durchzuführen.
Und weil zur Familie der Atlantic Coast Conference auch die Gruppe der Football Coaches gehört, wurde die Gelegenheit genutzt,...alles lesenZufall, oder Absicht? 50 Spieler zum NFL Combine eingeladenClemson siegt im Herzschlagfinale
Die Lübeck Seals haben ihr zweites Saisonspiel in der Regionalliga Nord gegen die Hannover Spartans gewonnen und konnten sich mit 13:6 durchsetzen.
Die Gäste aus Niedersachsen kamen im Verlauf des ersten Spielviertels etwas besser mit dem Wetter zurecht und konnten durch einen Passspielzug den Weg in die Lübecker Endzone finden.
Im zweiten Viertel übernahm der...alles lesenErster Auswärtserfolg der Crocodiles Mercenaries mit gelungenem SaisonauftaktCottbuser wollen in die Erfolgsspur
Die Osnabrück Tigers steigen in ihre zweite GFL 2 Saison ein. Die Tigers reisen am Sonntag an die Ostsee, um gegen die Lübeck Cougars ihren Saisoneinstand zu geben. Die Cougars spielten schon am 11. Mai gegen Aufsteiger Rostock Griffins. Diese bezwangen sie mit 63:0.
„Wir werden in diesem Jahr auf sehr starke Gegner treffen“, sagt Head Coach Jovi...alles lesenRebels schlagen Falcons knappHerzschlagfinaleMit dem längeren Atem