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Seminoles gewinnen klar gegen Erzrivalen aus Miami

#38 Jermaine Thomas (Florida State Seminoles, Mitte)Miami-- Jermaine Thomas erzielte drei Touchdowns (persönliche Bestleistung) für Florida State im Spiel gegen die Miami Hurricanes. Alle in den ersten 21 Minuten des Spiels. Chris Thompson besiegelte den Ausgang des Spiels mit dem längsten Lauf, den die Hurricanes in ihrer glanzvollen Geschichte je zugelassen haben – einen 90 Yard langen Trip in die Endzone und direkt ins Herz der Hurricanes. So gelang es den Seminoles (#23 im Poll) am Samstag Abend einen überraschend einfachen Sieg gegen die Hurricanes (#13 im Poll) einzufahren. Im Sun Life Stadium siegten die Seminoles am Ende mit 45-17. Nicht einmal der ehrwürdige Bobby Bowden konnte viele Spiele gegen Miami, wie dieses genießen. So passte es zusammen, dass Jimbo Fisher am selben Tag seinen Geburtstag feierte und ihm sein Team ein Geschenk machte, dass die Seminoles lange in guter Erinnerung behalten werden und die Hurricanes sicherlich am liebsten schnell vergessen wollen. Es waren die zweitmeißten Punkte, die Florida State je in der Serie gegen Miami erzielt hat und erst das fünfte Mal, dass eines der beiden Teams überhaupt einen so klaren Sieg einfahren konnte.

Christian Ponder warf den Ball für 173 Yards und erzielte dabei zwei Touchdowns für die Seminoles (5-1,3-0), die seit 2005 nicht mehr so gut in die Conference gestartet sind. „Ich wusste, dass es in diesem Spiel Höhen und Tiefen geben wird“, so Ponder nach dem Spiel. Und so war es ja auch- Höhen für Florida State und Tiefen für Miami. So kam es auch, dass Miami Coach Randy Shannon nichts mehr schön reden wollte und wie folgt Bilanz zog: „Heute Abend wurde uns richtig in den Hintern getreten. Das ist mein Fehler als Coach der University of Miami. Meinen Spielern mache ich keinen Vorwurf. Es ist mir einfach nicht gelungen, sie auf ein solches Spiel angemessen vorzubereiten.“.

Zusätzlich zu der allgemeinen Rivalität der beiden Florida Colleges bestand zudem die Brisanz, dass neun Spiele hintereinander zwischen Florida State und Miami durch weniger als 10 Punkte entschieden wurden. Die Art und Weise, wie die jeweilige Defensive der beiden Teams in dieser Saison bisher aufgespielt hatten, deutete darauf hin, dass es erneut zu einem Showdown kommt, der erst in den letzten Sekunden des Spiels entschieden werden sollte. Beide Teams nahmen zum ersten Mal seit vier Jahren einen Platz in den Polls ein. Außerdem kam es zum Aufeinandertreffen der beiden besten Defensiven der Atlantic Coast Conference.

Miami hatte in der Vergangenheit einen eindeutigen Vorteil gegenüber Florida State . Die Hurricanes gewannen acht der letzten elf Spiele und zwei der letzten drei Spiele gegen den Rivalen aus Tallahassee. Auch im letzten Jahr konnten die Hurricanes einen 38-34 Sieg für sich verbuchen, da es den Seminoles, bei 14 verbleibenden Sekunden nicht gelang, die letzten zwei Yards bis in die Endzone zu überbrücken. Die letzten neun Spiele wurden im Durchschnitt mit 4.1 Punkten Unterschied entschieden, den 16-13 Sieg der Hurricanes im Orange Bowl 2004 mit einbezogen. Das letzte Mal als beide Teams einen Platz im Poll einnahmen (2006), gewannen allerdings die Seminoles mit 13-10.

Auch Jimbo Fisher war sich über die Brisanz dieses Duells im Klaren und so bemerkte er vor Spielbeginn zutreffender Weise „Dieses Spiel ist der Grund, warum man für Florida State Football spielt.“. Beide Teams verfügen über einen starken Pass-Rush und rangierten statistisch als die beiden besten Defensiven der ACC. Doch auf dem Spielfeld zeigten sich die Hurricanes fehlerhaft und unkonzentriert. So vergaben sie schon bei ihrem ersten Drive ein eigentlich sicheres Field Goal. Das war nur der Vorbote, dessen was die Hurricane Fans noch erwarten sollte. Hurricane RB Damien Berry verlor den Ball früh im zweiten Viertel durch ein Fumble, welches die Seminoles in Person von FS Nick Moody dankend annahmen und den Ball bis an die 1 Yard Linie der Hurricanes trugen. Jermaine Thomas marschierte einen Spielzug später in die Endzone. Danach gelang es den Hurricanes nicht ein First Down zu erreichen, so dass sie bereits nach drei Versuchen Punten mussten. Die Seminoles hingegen erzielten im Gegenzug mit sechs Spielzügen einen 68 Yard Drive, den Thomas abschließend von der sechs Yard-Linie in die Endzone beförderte. So stand es zur Halbzeit bereits 24-7. Nach dem Kickoff zur zweiten Halbzeit machten die Seminoles da weiter, wo sie aufgehört hatten. Erneut war es Thomas, der durch einen 44 Yard Lauf den Weg in Richtung Endzone ebnete. Die Defensive von Miami sah bei diesem Lauf alles andere als gut aus. Verwirrt trifft es in diesem Fall wohl besser, da kurze Zeit vor dem Snap noch ein Miami Spieler vom Feld lief. Die restlichen 16 Yards bis zur Endzone besorgte dann Lonnie Pryor, der fast unberührt durch die Mitte lief und dann nach rechts ausbrach, so dass die Seminoles ihre Führung auf 31-7 ausbauen konnten. Damien Berrys 26 Yard Touchdown Lauf brachte die Hurricanes noch einmal auf Schlagdistanz, als der Spielstand sich auf 31-17 verkürzte. Allerdings war es nun Seminoles QB Christian Ponder, der mit einem perfekten 18 Yard Pass auf Rodney Smith einen erneuten Touchdown für sein Team verbuchen konnte. Drei Minuten später war das Spiel endgültig vorbei, als Chris Thompson besagten 90 Yard Lauf unberührt in die Endzone tragen konnte. An der Seitenlinie der Seminoles brach darauf die reine Freude aus und Jimbo Fisher erhielt die erste Gatorade-Dusche seiner Amtszeit.

Bodenstein - 10.10.2010

#38 Jermaine Thomas (Florida State Seminoles, Mitte)

#38 Jermaine Thomas (Florida State Seminoles, Mitte) (© Getty Images)

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