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"Wir erwarten 8.000 bis 10.000 Zuschauer beim Finale"

Christopher Fiori, Prokurist der Stadion Frankfurt Management GmbH, ist zuversichtlich, dass die 10.000er Marke am Finaltag erreicht wird.Es ist nicht nur das sportliche Highlight für die Football-Fangemeinde, sondern auch die größte Sportveranstaltung in Hessen in diesem Jahr: Die Football-Europameisterschaft in Frankfurt. Wetzlar und Wiesbaden. Gemeinsam mit dem AFVD zeichnet die Stadion Management GmbH der Commerzbank Arena für die Ausrichtung des Turniers verantwortlich. Mit Christopher Fiori, dem Prokuristen der Stadion Management GmbH, hat sich Football-Aktuell jetzt unterhalten.

football-aktuell.de:
Das EM-Turnier ist zur Hälfte vorbei. Wie zufrieden sind Sie bisher mit dem Verlauf der EM – aus organisatorischer Sicht?

Christopher Fiori:
So gesehen läuft es bisher sehr gut, sei es von den Teams bezüglich der Unterbringung, der Versorgung. Da ist ja schon eine Menge Logistik dahinter, die wir da stemmen – auch mit den drei Spielstätten, die ja nicht gerade um die Ecke sind. Organisatorisch sind wir da bisher sehr gut aufgestellt. Die Zuschauerresonanz ist bisher nicht so zufriedenstellend. Auch für uns. Aber wir versuchen da für den Finaltag noch eine gute Kulisse hinzubekommen.

football-aktuell.de:
Woran lag es Ihrer Meinung nach, dass es am Eröffnungstag nichts mit den erhofften 10.000 Zuschauern wurde?

Christopher Fiori:
Das waren verschiedene Faktoren. Ich denke, dass die Ferienzeit doch relativ problematisch ist. Schlimmer als wir es eingeschätzt haben...

football-aktuell.de:
Inwiefern schlimmer?

Christopher Fiori:
Gerade die Jugendmannschaften, die jetzt keine Saison mehr haben, sind nicht mehr zu erreichen. Solche Sachen schlagen dann zu Buche. Ein anderes Problem, was wir natürlich hatten, war das mit den Spielorten, die zu spät festgestanden haben. Die Fußball-WM hat uns dann auch noch Zeit weggenommen.

football-aktuell.de:
Woran lag es, dass Sie mit den Spielstätten nach Wetzlar und Wiesbaden ausweichen mussten?

Christopher Fiori:
Es war ja ein Part der Stadt im Dreieck zwischen EFAF/AFVD, wir und der Stadt, die Stellung der Spielstätten. Das wurde auch immer zugesagt mit den drei Stadien. Da gab es dann leider ein paar Schwierigkeiten mit dem Hauptnutzer am Bornheimer Hang. Ich würde das mal unter die Überschrift „Sportpolitik“ packen.

football-aktuell.de:
Auf gut deutsch, die Fußballer des FSV haben Angst um ihren Rasen gehabt...

Christopher Fiori:
Das auch. Plus die Sache mit der Haupttribüne. Das war hier ja lange ein politischer Disput, ob sie neu gebaut werden sollte oder nicht. Von der Stadt wurden da ja schon 20 Millionen reingesteckt. Der Verein des FSV besteht auf einen Neubau, da das ihnen mal zugesagt wurde. Und es wird ja jetzt tatsächlich auch neu gebaut. Dass das jetzt in der Sommerpause – also während der EM – passiert, ist jetzt aber auch nicht der Fall.

football-aktuell.de:
Aber man kann schon sagen, dass sich Wetzlar bewährt hat...

Christopher Fiori:
Ja, das stimmt. Ich war auch sehr zufrieden mit der Unterstützung der Stadt Wetzlar. Das war sicherlich keine schlechte Entscheidung dort zu spielen. Die Wetzlar Wölfe und die Gießen Golden Dragons haben uns auch viel in der Organisation geholfen. Das war eine sehr gute Sache. Es war ja auch eine Idee, dass sich die lokalen Vereine ein bisschen mehr einbringen können.

football-aktuell.de:
Wie ist das denn am Finaltag eigentlich mit dem Rahmenprogramm geplant?

Christopher Fiori:
Da werden wir mehr haben als beim Eröffnungsspiel. Wir haben noch mehr Cheerleader, nicht nur ein Team. Für die Halbzeit des Finals haben wir wieder eine Live-Band. Im Vorprogramm haben wir dann auch wieder die Brass-Band, die immer sehr gut angekommen ist.

football-aktuell.de:
Dieses Konzept aus alten Galaxy-Tagen, macht sich das wirklich noch bezahlt? Oder wollen Sie sich im Hinblick auf den German Bowl davon weg bewegen?

Christopher Fiori:
Beim German Bowl werden wir es sogar noch etwas mehr machen, das kann ich schon mal verraten. Unser Anspruch ist schon, ein gewisses Rahmenprogramm zu bieten. Beim German Bowl in Stuttgart war es für meinen Geschmack etwas zu wenig. Wir wollen da schon ein bisschen mehr machen. Ich finde es als Beiwerk akzeptabel.

football-aktuell.de:
Am Finaltag werden hier drei Spiele stattfinden. Eines auf dem Vorfeld, zwei Partien in der Arena selbst. Wie wird es mit den Zuschauerplätzen vor der Arena geregelt sein?

Christopher Fiori:
Wir gehen nicht davon aus, dass bei dem Spiel das Interesse so groß sein wird. Es ist ja ein Art Naturtribüne, was eigentlich ausreichen müsste. Natürlich haben wir da alle Regularien erfüllt – mit Beschallungsanlage, Play Clock, Game Clock, und so weiter. Wir haben natürlich in dem Rahmen auch Catering und Toiletten.

football-aktuell.de:
A propos Beschallungsanlage, da gab es ja beim Eröffnungsspiel auch wieder ein paar kleinere Probleme. Man hat im Unterrang und am Spielfeld die ganzen Ansagen unwahrscheinlich schlecht verstanden. Woran lag das?

Christopher Fiori:
Schwer zu sagen. Zur Halbzeit hat es der Techniker ja noch ein wenig optimieren können. Man hatte natürlich immer noch einen Nachhall und in dem leeren Stadion ein Echo. Auch beim German Bowl werden wir schauen, dass wir eine andere Beschallungsvariante fahren.

football-aktuell.de:
Mit welchen Zuschauerzahlen rechnen Sie am Finaltag?

Christopher Fiori:
Mal schauen, wie Deutschland spielen wird. Wenn die Mannschaft ins Finale kommt, dann denke ich schon, dass wir zwischen 8.000 und 10.000 Zuschauer erreichen können.

football-aktuell.de:
Gibt es denn in den nächsten Tagen noch kurzfristige Werbemaßnahmen?

Christopher Fiori:
Ja, PR-mäßig wird da noch einiges gemacht. Da ist die Ferienzeit wiederum gut, weil wir da gut durchkommen. FAZ, Rundschau, HR – da merkt man schon, dass das Thema „EM“ zurzeit was ist. Unser Radiopartner Radio BOB! ist auch sehr gut unterwegs...




Hundt - 29.07.2010

Christopher Fiori, Prokurist der Stadion Frankfurt Management GmbH, ist zuversichtlich, dass die 10.000er Marke am Finaltag erreicht wird.

Christopher Fiori, Prokurist der Stadion Frankfurt Management GmbH, ist zuversichtlich, dass die 10.000er Marke am Finaltag erreicht wird. (© Hundt)

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