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Men in Black V - Der Mann für gewisse Sekunden

Special Teams Coach Jörg Mackenthun (li.) und K Jan Hilgenfeldt (re.)Kicker und Punter sind in einem Footballteam eigentlich arm dran. In den Trainingseinheiten stehen sie meist allein auf dem Platz und versuchen den Ball aus den unmöglichsten Situationen durch die Torstangen zu manövrieren oder das Lederoval so nah wie möglich an die Endzone zu platzieren. Erst wenn sich das Training dem Ende neigt dürfen sie in den Trainingseinheiten der Special Teams am allgemeinen Geschehen teilhaben. Und doch sind sie mit ihren Fähigkeiten gefragte Spezialisten, die hier und da auch mal ein Spiel in den Schlusssekunden entscheiden können und müssen. Haben sie Erfolg, sind sie der gefeierte Held. Versagen sie, sind sie zumindest für die Fans der Buhmann. Im deutschen Team fällt bei der Europameisterschaft dem Leipziger Jan Hilgenfeldt diese undankbare Rolle zu.

Für Hilgenfeldt, der in der GFL für die Dresden Monarchs als Kicker und Wide Receiver aktiv ist, war das Auftaktspiel gegen Österreich ein Debüt der doppelten Art. Denn für den Sachsen war es nicht nur das erste EM-Spiel sondern überhaupt erst sein erste Auftritt im Trikot mit dem Bundesadler. „Ich muss schon sagen, dass ich angerufen wurde, um für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen“, freute er sich über die Nominierung. „Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass die Einladung sehr überraschend kam.“

Seine Aufgaben löste der Schüler, der im kommenden Jahr sein Abitur macht, ohne Probleme: Zwei Field Goals aus 43 und 24 Yards sowie zwei verwandelte PAT machten ihn mit acht Punkten gleich zum Top-Scorer der „Men in Black“. „Ich bin schon ziemlich stolz auf mich“, meint Hilgenfeldt, bezieht sich dabei aber nicht auf seine Leistungen auf dem Feld sondern vielmehr darauf, dass er es bis in den 45-Mann-Kader geschafft hat und dabei auch Spieler wie Benjamin Scharweit hinter sich gelassen hat.

Von Nervosität war bei Jan Hilgenfeldt also an diesem Tag trotz lautstarker Kulisse kaum etwas zu spüren. „Wir hatten unser erstes Heimspiel im Rudolf-Harbig-Stadion. Da war es auch sehr laut.“ Im Gegensatz zu Commerzbank Arena war das Stadion aber offen und der Lärm wurde nicht noch von der Dachkonstruktion reflektiert. Dennoch zeigte sich der Kicker von der Szenerie relativ unbeeindruckt. „Aber ich muss zugeben, so ein lautes Publikum hatte ich auch noch nicht.“ Das Abspielen der Nationalhymne nutzte er dann, um sich noch ein wenig zu sammeln und den Moment für sich zu genießen.

Durch die Verletzungsausfälle in der deutschen Mannschaft ist es nun auch möglich, dass Jan Hilgenfeldt noch mehr in den Focus kommt. Denn bei den Dresden Monarchs ist er auch als Wide Receiver im Einsatz. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von WR Pascal Maier ist es nun im Bereich des Möglichen, dass er auch in der einen oder anderen Situation zum Einsatz kommt. „Ich bin gefragt worden, ob ich bereit wäre. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich froh bin, dass ich auf der Position mit trainieren darf. In dieser Mannschaft lernt man sehr viel dazu.“ Auch am Training für das Punt-Team kommt Hilgenfeldt derzeit immer mehr zum Einsatz. Allerdings hat die deutsche Mannschaft mit dem Braunschweiger Christian Bollmann derzeit einen Mann, der auch sehr gute Eindrücke als Punter hinterlassen hat.

Hundt - 28.07.2010

Special Teams Coach Jörg Mackenthun (li.) und K Jan Hilgenfeldt (re.)

Special Teams Coach Jörg Mackenthun (li.) und K Jan Hilgenfeldt (re.) (© Hundt)

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