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Tu felix Austria II

Team Austria ist guter Dinge...Heute ist der große Tag, viele sprechen gar von einem "vorweggenommen Finale". Letzteres ist wohl ein wenig respektlos gegenüber den anderen Teilnehmern des Turniers, sicher ist jedoch, dass für Deutschland und Österreich das wichtigste Spiel heute stattfindet. Die einen sind siegessicher und haben auch kein Problem das zu zeigen. Die anderen sind im Laufe der Vorbereitung im ruhiger, stiller und konzentrierter geworden. Selbst beim gestrigen Termin zum Teamfoto, sonst einer traditionellen Gelegenheit für ausgelassenes Posen und sonstigen Klamauk vor der Kamera, war Team Austria aufs Wesentliche konzentriert. Teamfoto machen, Spielerportraits knipsen und ab ins Quartier, wir müssen uns vorbereiten, Samstag ist der Tag der Tage - so die Devise.

Deutschland geht als Favorit ins Eröffnungsspiel, schließlich trifft hier ein arriviertes Team aus dem A-Pool auf den Aufsteiger der letzten Jahre. Das letzte Duell - wenn auch football-historisches Mittelalter - ging 1998 mit 42:0 an Team Germany, Eurobowl-Sieger Berlin konnte zwei österreichische Mannschaften ausschalten - alles Dinge, die einen Heimsieg des Gastgebers sehr wahrscheinlich machen. Auch die körperliche Überlegenheit des Gegner ist unbestritten, man wird sehen, ob die Rot-Weiß-Roten die fehlenden Zentimeter und Kilogramm durch ein Mehr an "Meter pro Sekunde" wettmachen können.

Für Team Austria spricht die Tatsache, dass sie sich in der Rolle des "Underdogs" wohl fühlen. Im Gegensatz zu Deutschland können die Österreicher nur gewinnen und nichts verlieren. Als Gastgeber der WM 2011 sind die Rot-Weiß-Roten fix qualifiziert, sollten sie nicht unter die besten Drei der EM kommen, ist das sportlich zwar schade, ändert aber am Programm für 2011 gar nichts. Anders sieht es für Deutschland aus: Will man sich für die WM 2011 qualifizieren muss ein Finalplatz und damit ein Sieg über Österreich her. Deutschlands Quarterback Joachim Ullrich sieht da kein Problem: "...Aber in den vergangenen Wochen reißen sie [die Österreicher] ihre Klappe ganz schön auf. Sie glauben, weil ihre Teams in den letzten Jahren den Eurobowl dominiert haben, würde das auch bei der Europameisterschaft so sein. Aber wir wollen und werden ihnen zeigen, dass Vereine und Nationalmannschaft zwei verschiedene Dinge sind." Mit diesen wenigen Worten umreißt Ullrich nicht nur die deutsche Erwartungshaltung an das Spiel, sondern leistet in fünf Minuten auch mehr Motivationsarbeit im österreichischen Team, als der beste Coach es in zehn Tagen Trainingslager je gekonnt hätte.

Kratky - 24.07.2010

Team Austria ist guter Dinge...

Team Austria ist guter Dinge... (© Kratky)

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