Finnland erobert Bronzemedaille

skeptische Blicke im deutschen LagerDie erste deutsche Nationalmannschaft der Footballfrauen muss ohne die erhoffte Bronzemedaille in die Heimat zurückkehren. Im Spiel um den dritten Platz unterlag das "Schwarz-Rot-Goldene" Team trotz einer Aufholjagd mit 18:26 (0:14/0:12/6:0/12:0).

Deutschland konnte das Spiel trotz eines tollen Kampfes im vierten Quarter nicht mehr umdrehen. Zu groß war der 26:0 Vorsprung der Finnen nach der misslungenen ersten Halbzeit. Frühzeitig gelangen den Nordeuropäern die Big Plays und erarbeiteten sich eine komfortable Führung. Merita Bruun zeigte mit einem 90 Yards Rush die Schwächen der deutschen Abwehr im ersten Viertel auf und kurze Zeit später erhöhte Finnland auf 14:0, indem abermals das ganze Spielfeld schnell und kosequent überbrückt wurde. Während Deutschland seinen Ballbesitz und Raumgewinn in dieser Phase nicht in Punkte umsetzen kann, sollte Finnland seine Sturm- und Drangphase weiter fortsetzen. Bis zur Halbzeit erhöhten sie den Abstand durch einen 76-Yard-Lauf von Merita Bruun.

„Finnland hat uns in der ersten Halbzeit gezeigt, dass sie uns athletisch und von der Geschwindigkeit her überlegen sind. Wir Coaches brauchten in der Kabine gar nicht viel sagen. Die Spielerinnen selber sind aufgestanden und haben gesagt: Das da draußen war nicht unser Team. Wir können das besser. Die mögen vielleicht schneller sein, aber wir sind ein Stück größer, ein Stück schwerer und wir können das Spiel noch drehen“ erzählte Defensive Coordinator Daniel Koch nach dem Spiel.

Und den Worten ließ Deutschland in der zweiten Halbzeit Taten folgen. Immer wieder brachten Manuela Scotts Läufe neue Raumgewinne ein und zwischenzeitlich kam Bathseba Buczylowski als neuer Quarterback ins Spiel. Ihre Pässe auf Sonja Meurer und zwei kurze Läufe hielten den Angriff am Leben. Am Ende erzielte Manuela Scott dann den 26:6 Anschluss selbst. Der Angriff dauerte allerdings 15 Spielzüge und nahm auch viel Zeit von der Uhr. Das deutsche Angriffssspiel lief in der Schlußphase zu neuer Hochform auf, allerdings wurde auch die Zeit sehr knapp. Auf der Running Back Position kam jetzt verstärkt auch wieder Suse Erdmann zum Einsatz. Bei einem Lauf konnte sie sich der Verteidigung entziehen und verkürzte nach einem 9 Yards Rush auf 26:12.

Als die Spielur noch fünf Minuten Restspielzeit anzeigte, kam Deutschland noch einmal in Ballbesitz. QB Gabi Duvinage führte wieder den Angriff und Pässe auf Sonja Meurer, Christiane Müller und Jeanette Beastoch sorgten für erste Raumgewinne. Erneut sollte RB Susanne Erdmann mit einem 43 Yard Lauf den Abstand zu den Finnen verkürzen und erzielte das 26:18.

Die deutsche Defense, die als Einheit eine Topleistung bot, konnte Finnland gleich zweimal stoppen und reichte der Offense noch einmal 43 Sekunden vor dem Abpfiff das Spielgerät weiter. Am Ende sollte allerdings der vierte Versuch mangels Zeit nicht mehr ausgeführt werden.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit gezeigt, was wir können. Auch wenn es bei dieser WM für keine Medaille gereicht hat, haben wir gezeigt, dass wir auf diesem Niveau mitspielen können“, erklärte Daniel Koch nach dem Abpfiff.

Schlüter - 03.07.2010

skeptische Blicke im deutschen Lager

skeptische Blicke im deutschen Lager (© Hundt)

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