Mack Brown macht Kasse
Das Erreichen des BCS National Chmpionship Games zahlt sich für Mack Brown, den Head Coach von Texas, im wahrsten Sinne des Wortes aus. Die Universität beschloss Presseberichten zufolge, die Bezüge von Brown für die restliche Laufzeit seines Vertrages von derzeit drei Millionen Dollar pro Jahr auf fünf Millionen Dollar pro Jahr anzuheben. Der 58-Jährige steht noch bis zum Ende der Saison 2016 bei den Longhorns unter Vertrag. Damit ist Brown der bestbezahlte Head Coach im College Football. Als Spitzenverdiener galt bislang USCs Head Coach Pete Carroll, dessen jährliches Salär bei rund 4,4 Millionen Dollar liegen soll. „Mack Brown hat eines der führenden Football-Programme im Land aufgebaut. Er hat großartige Arbeit geleistet, und in der Zeit, in der er hier tätig ist, hat er uns viele Millionen Dollar zusätzliche Einnahmen verschafft. Mack ist der beste Football Coach in Amerika und dieser Schritt ist eine Anerkennung dafür. Er hat unser Football-Programm wiederbelebtund das mit großer Klasse und Integrität getan. Ihn wollen wir hier bei Texas so lange er unser Head Coach sein will“, begründete Athletic Director DeLoss Dodds die drastische Gehaltserhöhung für Brown. Die Football-Abteilung von Texas gehört zu den wirtschaftlich erfolgreichsten. Nach Angaben der Universität nahm man im letzten Jahr (2008) 87,5 Millionen Dollar über den Football ein.
Brown coacht die Longhorns seit 1998. Seine Bilanz in Austin steht derzeit bei 128 Siegen und 26 Niederlagen. In dieser Saison holte Texas zum neunten Mal in Folge mindestens zehn Siege in einer Saison. Den größten Erfolg mit Texas hatte Brown 2005 gefeiert, als sein Team ungeschlagen blieb und mit einem 41:38-Sieg im BCS National Championship Game gegen USC, einem der besten und dramatischsten Spiele der College-Football-Geschichte, Meister wurde. Bis dahin war Brown bei den Fans der Longhorns aber nicht unumstritten gewesen. Zwar holte die Mannschaft unter seiner Führung nie weniger als neun Siege in einer Saison, aber seine Bilanz im Conference Championship Game (0-3) und in Bowl-Spielen (4-3) brachte ihm den Ruf ein, in den wirklich wichtigen Spielen immer wieder zu scheitern. Diesen Ruf wurde er mit dem Gewinn der Meisterschaft 2005 los, obwohl das Abschneiden in den letzten drei Jahren wieder eher in das Bild der Jahre vor 2005 passte. Und der 13:12-Sieg im diesjährigen Big Twelve Championship Game gegen Nebraska war auch nur mit Viel Glück zustande gekommen.
© Hoch - 10.12.2009

Der Gewinn der Big Twelve Championship macht Mack Brown um viele Millionen Dollar reicher. (© Getty Images)
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