Broncos bleiben ungeschlagen
Es wird immer wahrscheinlicher dass die Boise State Broncos auch dieses Jahr die Regular Season (wie 2008) ungeschlagen beenden können, nachdem auch das Match bei Tulsa mit 28:21 gewonnen werden konnte. Die verbleibenden Gegner, Hawaii, San Jose State, Louisiana Tech, Idaho, Utah State, Nevada und New Mexico State (alle aus der WAC) sollten im Normalfall kein Stolperstein für die Broncos darstellen. Doch genau da könnte wie im Vorjahr das Problem für Boise State beim Kampf um die National Championship liegen - dass doch recht leichte Programm. Mit den Oregon Ducks steht beziehungsweise stand nur ein einziges Team das berechtigte Ansprüche auf eine Top 25-Platzierung stellen kann auf dem Spielplan 2009 der Broncos. Diese bezwang man zwar am ersten Spieltag recht deutlich mit 19:8, aber kann das reichen?
Gegen die Tulsa Golden Hurricanes hatte Boise State mehr Schwierigkeiten als gedacht. Beim Aufeinandertreffen von zwei Teams, die beide über eine sehr explosive Offense verfügen, dominierte zumindest im ersten Quarter der Gastgeber aus Tulsa, Oklahoma. 30.000 Zuschauer im ausverkauften H.A. Chapman Stadium sahen ihr Team früh durch Damaris Johnson in Führung gehen. Auch nach dem Ausgleich von Tommy Gallarda konnte Tulsa noch nachlegen als kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts Trae Johnson das 14:8 für die Gastgeber herausholte.
Danach hatte sich aber der erneut überzeugende QB Kellen Moore (22 von 32 Pässen für 187 Yards und drei Touchdowns) warmgeworfen. In der Folge dominierte Boise State deutlich. zwei Touchdown-Pässe von Moore und zwei Field Goals von Kyle Brotzman hatten bis zum Ende des dritten Speilabschnitts für eine beruhigende 28:14-Führung gesorgt. Tulsa versuchte nach dem Anschluß-Touchdown von Slick Shelley zwar noch ein Comeback, aber der Ausgleich sollte in den verbleibenden neun Minuten nicht mehr gelingen.
"Wir lagen zurück und mussten unsere Köpfe anstrengen, um das Problem zu lösen. Normalerweise spielt man dann natürlich nicht soviel Laufspiel wie wir heute, aber ich merkte dieses funktionierte so gut, dass es keinen Grund gab, etwas zu ändern", äußerte der Head Coach von Boise State, Chris Petersen. Die statistik unterstreicht seine Meinung, erzielten die ansonsten stark passoriententierten Broncos doch diesmal 14 ihrer 25 First Downs per Lauf und Doug Martin rushte für 112 Yards bei 23 Versuchen.
Auch der Head Coach der Golden Hurricanes, Todd Graham war grundsätzlich mit der Leistung seines Teams einverstanden: "Das war ein wirklich strategisches Spiel. Sie veränderten Sachen und wir auch. Ich glaube meine Jungs haben stark gespielt aber Boise State ist eben ein sahr starker Gegner. Zur Halbzeit dachte ich tatsächlich wir können die Überraschung schaffen und das Spiel gewinnen."
© Wittig - 15.10.2009

Doug Martin war kaum zu stoppen (© Getty Images)
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