Cougars überraschen Cowboys
Houston sorgte mit einem 45:35-Sieg bei Oklahoma State für die große Überraschung des zweiten Spieltages. Oklahoma State war mit einem Sieg gegen Georgia am ersten Spieltag bis auf Platz Fünf der Top 25 geklettert und wurde bereits als ernsthafter Titelanwärter gesehen. „Wir haben sie keinesfalls unterschätzt. Wir haben uns genauso vorbereitet wie gegen Georgia oder jedes andere Team. Wir haben nur zu viele Fehler gemacht und sie haben das ausgenutzt“, sagte WR Dez Bryant, einer der Besten beim Sieg gegen Georgia in der Woche zuvor. Bryant spielte damit zum Beispiel auf die vier Ballverluste an. Aus zweien machte Houston Touchdowns. Das 7:0 für die Cougars (16-Yard-Lauf von QB Case Keenum) fiel im Anschluss an einen Fumble von RB Kendall Hunter an der eigenen 16-Yard-Linie, und ein Interception Return durch Jamal Robinson (26 Yards) etwas mehr als drei Minuten vor Spielende brachte die Entscheidung.
Daneben leistetet sich Oklahoma State noch einen verschossenen Field-Goal-Versuch (37 Yards) in dessen Anschluss Houston das Field Goal zum 10:0 erzielte. Abgerundet wurde das Pannenfestival der Cowboys in der ersten Halbzeit, als beim Kickoff nach Houstons 17:7 (17-Yard-Pass von Keenum auf WR Patrick Edwards) ein Spieler der Cowboys angeschossen wurde und Houston sich dann den Ball sicherte. Sechs Spielzüge später zog Houston auf 24:7 davon (32-Yard-Pass von Keenum auf WR Tyron Carrier).
Oklahoma State schaffte dank seiner Offensivkraft in der zweiten Halbzeit noch die Wende, erzielte im dritten Viertel drei Touchdowns in Folge (9-Yard-Lauf von RB Keith Toston, 82-Yard-Punt-Return von Dez Bryant und 37-Yard-Lauf von RB Beau Johnson), aber weil die Abwehr genauso anfällig war, wie man es aus der letzten Sasison kannte, konnte Houston noch einmal zurückschlagen und ging im Anschluss an das 35:31 der Cowboys (22-Yard-Pass von QB Zac Robinson auf WR Josh Cooper) mit einer langen Angriffsserie (11 Spielzüge, 80 Yards) wieder in Führung (6-Yard-Pass von Keenum auf RB Bryce Beall). „Zweifellos ist ein Sieg nicht entscheidend für eine ganze Saison. Es liegt noch eine Menge Football vor uns. Aber ich denke, immer wenn du ein Top-Ten-Team auswärts schlagen kannst, ist das gut für dein Selbstvertrauen und gut für den Stolz der ganzen Universität“, freute sich Houston Head Coach Kevin Sumlin.
© Hoch - 14.09.2009

WR Patrick Edwards erzielte für Houston den Touchdown zum 17:7 im zweiten Viertel. (© Getty Images)
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