Befreiender 52:7-Sieg gegen Neuseeland
Es war eine Zenterlast, die nach dem vierten Viertel von Spielern und Betreuern von der deutschen Junioren-Nationalmannschaft gefallen ist. Mit 52:7 wurde die Vertretung Neuseelands nicht nur standesgemäß geschlagen, sondern auch ein wichtiger Erfolg für die Psyche erzielt. Der Anfang war noch sehr zäh, sorgten zwei Fumbles für Sorgenfalten bei den Trainern und Spielern. Doch nach zwei Touchdowns von WR Lars Samjeske und WR Eric Hüsgen fand die deutsche Mannschaft endlich zu ihrem Rhythmus und kam zu einem ungefährdeten Sieg über die Footballer aus dem Land der Kiwis. „Unsere Jungs haben sich heute eindrucksvoll zurückgemeldet und bewiesen, da wir einen guten Football spielen. Am Anfang haben wir uns das Leben durch ein paar Fumbles selbst schwer gemacht“ sagte AFVD-Präsident Robert Huber nach dem Spiel.
Auf Seiten der Neuseeländer konnte WR Josiah O’Connell Geschichte schreiben. Kurz vor dem Ende des Spiels gelang ihm der erste Touchdown für sein Team bei dieser Weltmeisterschaft. Nun geht es für die deutsche Mannschaft im Spiel um Platz fünf sich als bestes europäisches Team zu behaupten. „In dieser Form haben wir gute Chancen das Spiel um Platz Fünf zu gewinnen. Turnierziel ist, beste Europäische Mannschaft zu werden und zu beweisen, dass unser Abstand zur Weltspitze nicht zu groß ist“, so Robert Huber weiter.
Kritik hatte es nach dem Spiel gegen Japan vor allem an der Auswahl der Spielzüge gegen. Zu lauflastig sei das Spiel der Deutschen gewesen, war von vielen vermeintlichen Trainern und sogenannten Experten zu hören. Diese sogenannten Kritiker dürften nach dem Erfolg über Neuseeland zwar verstimmt sein, aber auch nur, weil dieses Mal ein Sieg am Ende zu Buche stand. Denn auch gegen die „Ironblacks“ bewegte die deutsche Mannschaft den Ball wieder überwiegend am Boden. Allerdings wesentlich erfolgreicher als noch am Wochenende.
Am Ende wurde mit Christian Sundarp nicht nur wieder ein Ballträger zum MVP auf Seiten der Deutschen gewählt. Insgesamt konnten die deutschen Running Backs 320 Yards Raumgewinn und vier Touchdowns erzielen. Also wesentlich mehr als noch gegen die Japaner. Allerdings waren die Ballverluste der deutschen Spieler auch wesentlich höher. Acht Fumbles standen am Ende zu Buche. Drei davon konnten die Neuseeländer zwar sichern, richteten aber keinen Schaden damit an. „Wir werden daran arbeiten. Ich verspreche, dass wir uns im nächsten Spiel keinen Fumble erlauben werden“, sagte Peter Springwald, Chef de Misson des deutschen Teams.
Im Gegensatz zum Auftaktspiel fand dieses Mal aber auch das Passspiel von QB Jens Kriete und Robert Demers mehr Verwendung, kamen die Passempfänger auf 154 Yards und drei Touchdowns. Hinzu kam außerdem die Tatsache, dass die Coaches die Spieler wesentlich schneller durchwechselten und sich das deutsche Angriffsspiel wesentlich variabler zeigte. Außerdem schaffte es die Offensive Line über das gesamte Spiel die entsprechenden Löcher für die Running Backs freizublocken.
Die Neuseeländer wehrten sich zu Beginn des Spieles noch tapfer, waren aber körperlich immer wieder unterlegen, hatten trotz einiger gelungener Einzelaktionen aber nur selten den Hauch einer Chance. Der einzige Touchdown fiel dann auch erst in der letzten Spielminute als die Deutschen bereits mit den Gedanken bei der Siegesfeier waren.
© Hundt - 01.07.2009

Mit Christian Sundarp (#7, m.) wird wieder ein Running Back zum MVP gewählt (© Hundt)
Leser-Bewertung dieses Beitrags:
Eines muss man den Hamburgern lassen, die Hansestädter kommen weit in der Welt herum. So auch die beiden ehemaligen Spieler der Blue Devils, Angelo Matz und Philip Löffler. Beide trugen jetzt ihren Teil zum Sieg der Sydney University Lions in der australischen New South Wales Gridiron Football League bei. Gegner des Dauerchampions im Finale, waren...alles lesenSamoa für Junioren WM qualifiziertSamoa trifft AustralienBay City Buccaneers erstmals Champion
Schon vor dem Anstoß des Freundschaftsspiels gegen die japanischen Gäste von Obic Seagull war klar, dass auf die Bundesliga-Footballer der Düsseldorf Panther eine Mammutaufgabe warten würde. Schließlich war es zuvor noch nie einem europäischen Team gelungen, einen japanischen Kontrahenten zu bezwingen. Diese aussagekräftige Serie hielt auch an einem...alles lesenJapanischer Überraschungs-Zugang für die...Auch auf den PhilippinenFehlstart für US-Importe
Bei den Footballern der Düsseldorf Panther mischt sich in die bittere Enttäuschung der Auftaktpleite in der Bundesliga (GFL) die Vorfreude auf ein besonderes Ereignis: Am Samstag vertritt das Team von Trainer Clifford Madison die deutschen Farben im "International Challenge Bowl". Gegner in diesem freundschaftlichen Vergleich ist das japanische Team...alles lesenChallenge Bowl II in Düsseldorf Wieder ObicOne Night in Bangkok
Die Lübeck Seals haben ihr zweites Saisonspiel in der Regionalliga Nord gegen die Hannover Spartans gewonnen und konnten sich mit 13:6 durchsetzen.
Die Gäste aus Niedersachsen kamen im Verlauf des ersten Spielviertels etwas besser mit dem Wetter zurecht und konnten durch einen Passspielzug den Weg in die Lübecker Endzone finden.
Im zweiten Viertel übernahm der...alles lesenErster Auswärtserfolg der Crocodiles Mercenaries mit gelungenem SaisonauftaktCottbuser wollen in die Erfolgsspur
Die Osnabrück Tigers steigen in ihre zweite GFL 2 Saison ein. Die Tigers reisen am Sonntag an die Ostsee, um gegen die Lübeck Cougars ihren Saisoneinstand zu geben. Die Cougars spielten schon am 11. Mai gegen Aufsteiger Rostock Griffins. Diese bezwangen sie mit 63:0.
„Wir werden in diesem Jahr auf sehr starke Gegner treffen“, sagt Head Coach Jovi...alles lesenRebels schlagen Falcons knappHerzschlagfinaleMit dem längeren Atem
Der Super Bowl L, also das Profifootballendspiel des Jahres 2016 wird in San Francisco ausgetragen. Die NFL Owner entschieden sich während des Spring Meetings nach 1985 wieder einmal für die „Bay Area“ und für das Levi’s Strauss Stadium der 49ers. San Francisco stach South Florida aus und wird nun die Ehre haben, das 50. Endspiel zu veranstalten....alles lesenTrestman mit Kamera-InnovationChuck Muncie verstorbenESPN America verschwindet