Longhorns rehabilitieren sich gegen Baylor
Wie gut würden die Longhorns die bittere Niederlage aus der Vorwoche verdaut haben? Beim 45:21-Erfolg gegen Baylor machte Texas klar, dass die Niederlage wohl nur ein Ausrutscher war. Zwar leistete sich QB Colt McCoy zwei Interceptions, warf aber gegen die Bears auch fünf Touchdown-Pässe. Während der gesamten Woche hatte McCoy gemeinsam mit seinem Teamkollegen Quan Cosby viel Zeit im Trainingsraum verbracht, um sich auf das Spiel vorzubereiten und fit zu sein. „Ich wollte mich auf keinen Fall mehr so fühlen wie in der vergangenen Woche“, erklärte Cosby. „Nicht nur, dass man verletzt war, sonder auch dass man verloren hat. Es war sehr wichtig, dass wir heute gewonnen haben.“
Zunächst sah es nach einem sicheren Erfolg für die Longhorns aus. Nach den ersten beiden Drives führte Texas mit 14:0. Doch innerhalb von vier Minuten konnten die Baylor Bears die Führung egalisieren. Doch davon ließen sich die Longhorns nicht verunsichern, sondern konnten noch bis zur Halbzeitpause den alten Abstand von 14 Punkten wieder herstellen. In der zweiten Halbzeit ließ man dann auf Seiten der Texaner nichts mehr anbrennen und baut die Führung kontinuierlich aus. „Du willst einfach nur diesen komischen Geschmack im Mund los werden. Das war mir seit Montag einfach wichtig und den Jungs auch“, sagte Head Coach Mack Brown nach dem Erfolg.
Mit dem Sieg werden die Longhorns zwar nicht wieder zur Nummer Eins aufsteigen, zeigten aber, dass sie den Kampf um die Spitze noch lange nicht aufgegeben haben. Allerdings brauchen die Longhorns auch noch ein wenig Schützenhilfe, um sowohl bei der AP-Umfrage als auch im BCS-Ranking wieder nach vorne zu kommen. Und auch in der Big 12 bedarf es noch einiger Anstrengungen, um noch ins Endspiel einziehen zu können. Denn noch haben die Red Raiders die Nase vorne.
© Hundt - 08.11.2008

Colt McCoy (© Getty Images)
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